Sappi Aktie: 747 Millionen Dollar Verlust kosten 14 %
Der Verlust stieg 2026 auf 747 Millionen US-Dollar; für das erste Quartal 2027 rechnet Sappi mit einem niedrigeren bereinigten EBITDA.

- Jahresverlust steigt auf 747 Millionen US-Dollar
- Bereinigtes EBITDA sinkt um 41 Prozent
- Gemeinschaftsunternehmen wartet auf EU-Entscheidung
- Sappi-Aktie verliert 14 Prozent
Sappi hat heute einen deutlich höheren Jahresverlust und einen schwächeren Ausblick auf das nächste Quartal gemeldet. Wie Business Day berichtet, stieg der Verlust im Geschäftsjahr 2026 auf US$747 Millionen. Die Aktie fällt angesichts der Zahlen und der vorsichtigen Erwartungen um 14%.
Ergebnisrückgang und weitere Belastungen
Im Geschäftsjahr 2025 hatte Sappi einen Verlust von US$177 Millionen ausgewiesen. Auch das operative Ergebnis ging zurück: Das bereinigte EBITDA sank im jetzt veröffentlichten Geschäftsjahr um 41% auf US$294 Millionen.
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet Sappi ein bereinigtes EBITDA unter dem Niveau des vorangegangenen Schlussquartals. Als Belastungen nennt das Unternehmen erhöhte ölbezogene Einsatzstoff- und Logistikkosten, geplante Wartungsarbeiten sowie schwierige Marktbedingungen. Damit verbindet Sappi den vorsichtigen Ausblick sowohl mit höheren Kosten als auch mit dem Marktumfeld.
EU-Entscheidung über Gemeinschaftsunternehmen erwartet
Daneben bleibt das geplante Gemeinschaftsunternehmen für grafische Papiere mit UPM ein Thema. Beide Unternehmen haben der Europäischen Kommission gestern Vorschläge für Abhilfemaßnahmen vorgelegt. Damit wollen sie das geplante Vorhaben voranbringen. Nach Angaben von Sappi wird die Entscheidung der Kommission Anfang Januar 2027 erwartet.
Sappi kündigte gestern außerdem Ausschussbesetzungen für Busisiwe Silwanyana und Charles Brand an, die seit Mittwoch wirksam sind. Hinzu kommt die Ernennung von Brian Beamish zum leitenden unabhängigen Verwaltungsratsmitglied. Er soll Mike Fallon nach dessen Ausscheiden bei der Hauptversammlung am 10. Februar 2027 nachfolgen. Damit hat Sappi neben den Geschäftszahlen und dem Ausblick auch personelle Änderungen im Verwaltungsrat bekannt gegeben.
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