Sartorius: Glänzende Geschäfte – Aktie auf neuem Jahreshoch

Der Zulieferer für die Labor- und Pharmaindustrie Sartorius veröffentlichte heute das Ergebnis für das 1. Halbjahr dieses Geschäftsjahres. Unter dem Strich lässt sich sagen, dass besonders das Geschäft mit Einwegprodukten für die Pharmaindustrie die Zahlen fulminant ansteigen ließ.

 

© Sartorius
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Insgesamt verbuchte Sartorius einen Umsatz im 1. Halbjahr von 535,3 Mio. Euro. Dies entsprach einem Plus von knapp 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA erreichte 121,1 Mio. Euro und damit einen Anstieg um 42,8% gegenüber dem Zeitraum des Vorjahres.

Die EBITDA-Marge lag bei 22,6%. Unter dem Strich konnte Sartorius einen Gewinn vor Sondereffekten von 47,8 Mio. Euro verbuchen. Dies entspricht einem Zuwachs von 63,1% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

 

Sartorius passt Prognose an

Auf Grundlage der vorgenannten Zahlen sah sich der Vorstand von Sartorius veranlasst, die bisherige Prognose für das gesamte Geschäftsjahr erneut anzuheben. Bereits mit Vorlage der Zahlen für das 1. Quartal wurde die Prognose angehoben.

Danach soll der um Wechselkursschwankungen bereinigte Umsatz nun um ca. 12% steigen. Zuvor ging Sartorius von 6 bis 9% aus, wobei bei diesen Angaben die jüngsten Zukäufe noch nicht enthalten waren.

Verbessert werden soll auch die Profitabilität, gemessen am Verhältnis von EBITDA zum Umsatz. Hier geht man nun von 22,5% aus und liegt damit rund einen halben Prozentpunkt höher als zuvor.

 

Aktie im Höhenrausch

Die Aktie des im TecDAX notierten Unternehmens setzte derweil heute nach den Zahlen zu einem Kursfeuerwerk an. Bereits seit Oktober letzten Jahres vollziehen die Papiere einen intakten Aufwärtstrend.

Dieser wurde heute mit dem Senkrechtstart der Aktie sozusagen gekrönt. In der Folge markierten die Papiere mit einem Plus von 8,9% ein neues Jahreshoch bei 193,30 Euro. Und dabei kann es durchaus sein, dass damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

150721 Sartorius

Für uns stellt Sartorius eine Kauf-Empfehlung dar. Auch Analysten der DZ-Bank und der Commerzbank bestätigten ihre Kauf-Empfehlung.

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