SBO Aktie: 280 Millionen für Zukäufe bereit

Schoeller-Bleckmann treibt Diversifizierung in Geothermie und Lithium voran, während das Kerngeschäft unter Druck bleibt.

Die Kernpunkte:
  • Ausbau neuer Geschäftsfelder vorangetrieben
  • Operatives Umfeld bleibt herausfordernd
  • Liquidität von über 280 Millionen Euro
  • Aktie technisch überkauft bei RSI 85,6

Das zweite Quartal begann für Schoeller-Bleckmann mit einem leichten Plus. Am Freitag schloss die Aktie bei 34,20 Euro. Das sind 0,74 Prozent mehr als am Vortag. Auf Monatssicht fehlen allerdings 8,31 Prozent. Der Blick richtet sich nun auf den anstehenden Quartalsbericht.

Diversifizierung als Antwort auf den Ölmarkt

SBO treibt den Umbau voran. Der Konzern will sich vom Öl- und Gasgeschäft unabhängiger machen. Stattdessen setzt das Management auf Geothermie, Helium und Lithium. Dazu kommen Investitionen in modernste Fertigung, etwa in den 3D-Metalldruck. Eine Übernahme in diesem Bereich wurde erst vor wenigen Monaten abgeschlossen. Auch der Aufsichtsrat wurde personell erweitert.

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Die Richtung stimmt also. Doch die operative Realität bleibt schwierig.

Das Übergangsjahr bremst die Erwartungen

Das Management selbst spricht von einem „Übergangsjahr“. Die Gründe: ein Überangebot an Öl und neue Handelszölle. Viele Großkunden investieren weniger. Besonders die Sparte Precision Technology leidet darunter. Der Bereich Energy Equipment zeigt sich stabiler – vor allem durch Standorte in den USA, in den Emiraten und in Vietnam.

Ein dickes Polster gibt es trotzdem: Die liquiden Mittel liegen bei über 280 Millionen Euro. Das Geld könnte für weitere Zukäufe oder die Expansion neuer Geschäftsfelder genutzt werden.

Technische Warnsignale

Die Aktie notiert über dem 200-Tage-Durchschnitt von 30,85 Euro. Der Vorsprung beträgt knapp elf Prozent. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 85,6. Werte über 80 gelten als überkauft. Das Risiko von Gewinnmitnahmen steigt.

Die Marke von 34 Euro rückt damit in den Fokus. Hält sie, ist die technische Basis intakt. Bricht sie, könnte der Kurs zur 50-Tage-Linie bei 35,52 Euro zurückkehren – oder tiefer fallen.

Ob die Aufträge in den neuen Feldern die Schwäche im Kerngeschäft auffangen, zeigt der Bericht zum ersten Quartal im Mai.

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