Schafft Deutsche Euroshop den Rebound?

Die vergangenen zwei Monate verliefen für die Deutsche Euroshop an der Börse alles andere als erfreulich. Das Unternehmen, das vor allem in Shoppingcenter investiert, musste Aktien-seitig Kursverluste seit Anfang September von rund 13 % wegstecken. Könnte mit neuen Geschäftszahlen nun die Trendumkehr geprobt werden?

© Deutsche Euroshop
© Deutsche Euroshop

Das MDAX-Unternehmen meldete für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres einen Umsatz von 152,3 Millionen €. Dies entsprach einem kleinen Plus von 0,8 % zum Vorjahreszeitraum. Beim EBIT erreichte Deutsche Euroshop ein ebenfalls kleines Plus von 0,3 % auf 131,5 Millionen €.

Vor Steuern lag der Gewinn um 3,4 % höher bei 97,1 Millionen €. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen letztlich 72,2 Millionen €, ein Abschlag zum Vorjahreszeitraum um 1,9 %, was Deutsche Euroshop vor allem auf eine Verschlechterung des Bewertungsergebnisses zurückführte.

Deutsche Euroshop erhöht Prognose

Das alles klingt zuerst nicht sonderlich erfreulich, doch schob Deutsche Euroshop eine Prognose-Anhebung für das kommende Jahr nach, was wegen der Übernahme des Saarpark-Centers im Oktober möglich wurde. Zwar blieb man bei seiner Umsatzschätzung zwischen 200-205 Millionen € und einem EBIT zwischen 175-179 Millionen €. Doch beim Vorsteuerergebnis erhöhte das Unternehmen seine bisherige Prognosespanne, die zwischen 131-134 Millionen € lag, auf nunmehr 133-136 Millionen €.

Und auch beim FFO (Funds from Operations - operative Ertragskennzahl bei Immobilien-Unternehmen) wurde die bisherige Schätzung angehoben. Der FFO je Aktie soll nun im kommenden Jahr zwischen 2,38-2,42 € betragen. Bisher hat der Deutsche Euroshop hier eine Spanne zwischen 2,34-2,38 € angesetzt.

Aktie mit leichten Zugewinnen

Vorbörslich gibt es dafür für die Aktie etwas Beifall, so dass sich der Wert von seinen zuvor erreichten Tiefs nach oben hin wieder etwas lösen kann. Allerdings dürfte es noch wesentlich zu früh sein, um hier jetzt auf einen Rebound zu spekulieren. Denn dafür sind die Prognoseanpassungen zu gering.

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