Schneider Electric: Short Interest um 69,4% gesunken

Schneider Electric erreicht neues Allzeithoch dank kapitulierender Leerverkäufer und starker Nachfrage aus dem Rechenzentrumsgeschäft.

Die Kernpunkte:
  • Neues Rekordhoch bei 279,30 Euro
  • Short-Positionen um 69 Prozent gesunken
  • Rechenzentren als zentraler Wachstumstreiber
  • Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent erwartet

Schneider Electric markiert pünktlich zum Wochenende ein neues Rekordhoch. Die Aktie kletterte am Freitag in Paris um 2,51 Prozent auf 279,30 Euro. Hinter der Rallye steckt eine Kombination aus kapitulierenden Leerverkäufern und dem ungebrochenen Hunger der Tech-Branche nach Energie-Infrastruktur.

Leerverkäufer ziehen sich zurück

Im April drehte die Stimmung unter den Skeptikern massiv. Jüngste Marktdaten belegen einen Rückgang der Leerverkaufspositionen bei den US-Hinterlegungsscheinen (ADRs) um 69,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Spekulanten, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, ziehen sich angesichts der Kursstärke zunehmend zurück.

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Das Verhältnis der Short-Positionen zum durchschnittlichen Handelsvolumen sank auf etwa 0,2 Tage. Parallel dazu stützen Analysten den Aufwärtstrend. Mehrere Experten bestätigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen und verwiesen auf die starke Rolle des Industriekonzerns bei der globalen Energiewende.

Rechenzentren treiben das Wachstum

Besonders das Geschäft mit Rechenzentren erweist sich als Wachstumstreiber. Der Sektor profitiert unmittelbar vom Ausbau künstlicher Intelligenz, der eine enorme Nachfrage nach Stromversorgungs- und Kühlsystemen auslöst. Dieser Bereich macht inzwischen rund 30 Prozent des gesamten Auftragseingangs aus.

Das Management beobachtet derzeit, wie sich Großprojekte in Nordeuropa und Frankreich konkretisieren. Staatliche Unterstützung bei Genehmigungsverfahren und Netzanschlüssen beschleunigt diesen Prozess. Marktteilnehmer blicken nun auf das Umsatz-Update für das erste Quartal, das Ende April veröffentlicht wird.

Für das Geschäftsjahr 2026 hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Erwartet wird ein organisches Umsatzwachstum zwischen 7 und 10 Prozent. Die bereinigte EBITA-Marge soll um 50 bis 80 Basispunkte steigen.

Strategisch setzt Schneider Electric auf den Ausbau von Software und digitalen Diensten. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll dieser Anteil am Gesamtumsatz auf über 70 Prozent steigen. Während Währungseffekte durch den schwächeren US-Dollar das berichtete Wachstum bremsen könnten, bleibt die Nachfrage in den Kernmärkten Nordamerika und Indien stabil. Am 30. April dürften die detaillierten Quartalszahlen zeigen, ob die Dynamik des Vorjahres anhält.

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