Schoeller-Bleckmann: Schlechte Ergebnisse, aber Hoffnung ist in Sicht

Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann verzeichnete schlechte Zahlen zum dritten Quartal 2016. Es wurde ein Umsatz- und Gewinneinbruch vermeldet, der noch deutlich unten den Prognosen lag. Doch ein Hoffnungs-Schimmer ist in Sicht.

© Pixabay
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Bedingt durch die geringe Nachfrage ging der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2016 um 48,3 % auf 133,1 Mio. Euro zurück. Der Auftragseingang sank im Jahresvergleich um 24,5 % auf 116,5 Mio. Euro, verbesserte sich aber gegenüber den ersten beiden Quartalen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte ein Minus von 7,2 Mio. Euro und das EBIT lag bei -  44,0 Mio. Euro. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 22,9 Mio. Euro in den Büchern.

Mit der Ölpreiserholung verdichten sich allerdings auch bei Schoeller-Bleckmann die Anzeichen, dass eine Bodenbildung erreicht wird. Seit Beginn des Abschwungs vor mehr als 30 Jahren ging die Zahl der weltweiten Bohranlagen bis zum Tiefststand in 2016 um mehr als 60 % zurück. In den letzten Monaten ist allerdings eine Wende in Sicht. "Im härtesten und längsten Abschwung unserer Branche scheint die Bodenbildung erreicht zu sein", verweist SBO-Vorstandschef Gerald Grohmann auf die Tatsache, dass der Auftragseingang zwar um fast ein Viertel niedriger ausfiel, aber mit 17,4 Mio. Euro im dritten Quartal besser war als in den beiden vorherigen. "Angebot und Nachfrage bewegen sich schrittweise in Richtung eines Gleichgewichts. Wir gehen davon aus, dass bei einem Aufschwung der nordamerikanische Markt als erstes reagiert, wo wir mit unserem Bohrmotorengeschäft und den Akquisitionen im Well Completion-Bereich gut positioniert sind."

Das Jahr 2016 wird auch im vierten Quartal eine Herausforderung bleiben, führte der Konzern an, aber SBO sei gerüstet, den tiefsten Abschwung seit Jahrzehnten gut zu bewältigen.

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