Scottish Mortgage: 17,93 Euro Jahreshoch vor SpaceX
Der britische Fonds profitiert vom bevorstehenden SpaceX-Börsengang und erreicht ein neues Jahreshoch. KI-Investitionen belasten jedoch die Bilanz.

- SpaceX-IPO im Juni 2026 erwartet
- Fonds erreicht neues Jahreshoch bei 17,93 Euro
- Starlink-Umsätze steigen rasant
- Hohe KI-Investitionen drücken Ergebnis
Der Countdown für eines der größten Börsendebüts der Geschichte läuft. Wenn SpaceX im Juni 2026 das Parkett betritt, rückt ein britischer Investmentfonds unweigerlich ins Rampenlicht. Für den Scottish Mortgage Investment Trust bedeutet der Schritt eine massive Aufwertung des eigenen Portfolios.
Die Vorfreude spiegelt sich bereits im Kurs wider. Am Freitag kletterte das Papier auf ein neues Jahreshoch von 17,93 Euro. Seit Januar verbucht der Fonds damit einen Wertzuwachs von gut 29 Prozent. Bemerkenswert ist die Bewertung des Vehikels. Während britische Investmentgesellschaften im Schnitt mit einem Abschlag gehandelt werden, notiert Scottish Mortgage mit einer Prämie auf den Nettoinventarwert.
Milliardenwette auf den Weltraum
Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk peilt für den anstehenden Börsengang eine astronomische Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar an. Frisches Kapital in Höhe von rund 75 Milliarden Dollar soll bei externen Investoren eingesammelt werden. Das Geld fließt direkt in den Ausbau der Satellitenkommunikation und in Künstliche Intelligenz.
Operativ liefert das Zugpferd des Fonds gemischte Signale. Zwar explodierten die Umsätze der Starlink-Sparte zuletzt dank rasant steigender Nutzerzahlen. Parallel dazu drückten massive Investitionen in die KI-Tochter xAI und neue Infrastruktur das Jahresergebnis tief in die roten Zahlen. Dennoch bleibt SpaceX der wichtigste Treiber für den inneren Wert des schottischen Portfolios.
KI-Infrastruktur als Kostentreiber
Neben der Raumfahrt dominiert der Sektor der Künstlichen Intelligenz die Strategie. Die Beteiligung Anthropic plant Berichten zufolge jährliche Ausgaben von 15 Milliarden Dollar für Rechenzentrumskapazitäten bis zum Ende des Jahrzehnts. Diese enorme Kapitalintensität prägt die aktuelle Ausrichtung des Fonds.
Auf dem heimischen Markt in Großbritannien weht indes ein rauerer Wind. Die Staatsverschuldung stieg im April spürbar an, während neue Verpackungssteuern die Inflation bei Lebensmitteln anheizen könnten. Für das global aufgestellte Portfolio von Scottish Mortgage bilden diese lokalen Bremsklötze einen scharfen Kontrast zum rasanten Wachstum der US-Technologiebeteiligungen.
Mit dem nahenden Juni rückt die formelle Preisfindung für SpaceX in den Mittelpunkt. Analysten rechnen im Vorfeld des Listings mit konkreten Anpassungen des Nettoinventarwerts bei Scottish Mortgage. Hält der Markt seinen Appetit auf kapitalintensive KI- und Raumfahrtprojekte aufrecht, dürfte der Fonds seine Bewertungsprämie auch über den Börsengang hinaus verteidigen.
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