Scottish Mortgage Aktie: 2,2 Millionen zurückgekauft

Der Scottish Mortgage Investment Trust kauft eigene Aktien im Millionenwert zurück und bekräftigt damit sein Vertrauen in die Strategie.

Die Kernpunkte:
  • Rückkauf von über 2,2 Millionen Aktien
  • SpaceX-Bewertung stützt Gesamtergebnis
  • Neue Freiheit für Privatfirmen-Investments
  • Aktie seit Jahresbeginn über 26 Prozent im Plus

Der Scottish Mortgage Investment Trust (SMIT) setzt seine Strategie konsequent um. Mit einem neuen Aktienrückkauf im Millionenwert demonstriert das Management Vertrauen in das eigene Portfolio. Für Investoren ist das ein deutliches Signal.

Millionenschwere Aktienkäufe

Am 6. Juli erwarb der Trust genau 2.232.577 eigene Stammaktien. Der Preis pro Aktie belief sich auf 1.504,10 Pence. Diese Papiere werden künftig als eigene Aktien im Bestand gehalten.

Der Bestand an eigenen Aktien wuchs damit auf rund 398 Millionen Stück. Das ausgegebene Aktienkapital ohne diese Bestände umfasst nun gut eine Milliarde Anteile. Aktionäre nutzen diese Kennzahl zur Berechnung ihrer Stimmrechtsanteile.

Wachstum durch Tech-Wetten

Die Performance der vergangenen Monate gibt den Managern recht. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr erzielte der Trust eine Gesamtrendite von 27,4 Prozent beim Nettoinventarwert. Der Vergleichsindex FTSE All-World kam im gleichen Zeitraum lediglich auf 18 Prozent.

Ein wesentlicher Treiber war die Raumfahrtfirma SpaceX. Deren Aufwärtsbewertung stützte das Gesamtergebnis massiv. Daneben setzt der Trust weiterhin auf Schwergewichte wie NVIDIA und TSMC.

Mehr Freiheit für Privatfirmen

Seit April verfügt das Management über mehr Spielraum. Eine neue Richtlinie erlaubt zusätzliche Investitionen von 250 Millionen Pfund in private Unternehmen. Diese Regelung greift selbst dann, wenn das 30-Prozent-Limit für nicht börsennotierte Firmen bereits erreicht ist.

Dazu kommt eine vergleichsweise niedrige Kostenquote von rund 0,33 Prozent. Auf Performance-Gebühren verzichtet der Trust vollständig.

Die Aktie notiert aktuell bei 17,55 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf über 26 Prozent. Das Papier liegt derweil noch etwa zehn Prozent unter seinem Rekordhoch vom Mai.

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