Senvion meldet starke Auftragslage im vierten Quartal 2016

Der Hersteller für Windenergieanlagen Senvion hat im Abschlussquartal des zurückliegenden Geschäftsjahres nochmals einen starken Auftragsschub verzeichnen können. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte man im vierten Quartal 2016 insgesamt Festaufträge im Gesamtvolumen von 458 Millionen Euro verbuchen.

Dabei half dem Unternehmen auch ein starkes Auslandsgeschäft. So vereinnahmte man im Berichtsquartal Festaufträge aus Deutschland im Gesamtvolumen von 149 Millionen Euro, während in Frankreich immerhin 113 Millionen Euro verbucht werden konnten. In Großbritannien gab es neue Festaufträge im Volumen von 112 Millionen Euro. Darüber hinaus sind noch verschiedene andere Verträge in der Pipeline, die aber zum Jahresende noch nicht in Festaufträge umgewandelt werden konnten. Ganz oben auf der Liste steht dabei ein Auftrag in Chile über 300 MW.

Insgesamt konnte Senvion im Gesamtjahr 2016 damit Festaufträge im Gesamtvolumen von 1,304 Milliarden Euro verbuchen. Weitere 241 Millionen Euro sind sogenannte bedingte Aufträge, die nach Erhalt erforderlicher Genehmigungen im Laufe des ersten Halbjahres 2017 in Festaufträge umgewandelt werden sollen. Insgesamt verfügt Senvion über ein Auftragsvolumen bei bedingten Aufträgen über 1,765 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Börse quittiert die neuen Auftragszahlen durchaus positiv. Allerdings reichen die heutigen Kursgewinne von unter 1 % bei weitem nicht aus, um die vorangegangene kräftige Korrektur auch nur ansatzweise umzukehren.

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