ServiceNow Aktie: 130 Prozent mehr Now-Assist-Millionenkunden

ServiceNow überzeugt mit neuen KI-Tools wie dem AI Control Tower und starkem Umsatzwachstum von 22 Prozent. Analysten sehen weiteres Potenzial.

Die Kernpunkte:
  • Neue KI-Produkte auf der Knowledge 2026
  • Umsatz steigt um 22 Prozent
  • KI-Großkunden verdoppeln sich fast
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlungen

ServiceNow trifft gerade einen Nerv im Softwaremarkt. Neue KI-Produkte, starke Quartalszahlen und frische Analystenunterstützung treiben die Aktie an. Am Dienstag, 19. Mai, eröffnete der Titel mit Kurslücke bei 110,14 Dollar und notierte zuletzt bei 107,4280 Dollar.

KI wird zum Kurstreiber

Im Zentrum steht die Produktshow Knowledge 2026 in Las Vegas. Dort präsentierte ServiceNow neue Werkzeuge, die Unternehmen beim Steuern von KI-Prozessen helfen sollen. Das passt zu einem Markt, der nach klaren Gewinnern der nächsten KI-Welle sucht.

Wichtig ist vor allem der „AI Control Tower“. Die Plattform soll KI-Agenten in Unternehmen überwachen und steuern. Damit adressiert ServiceNow ein konkretes Problem: Viele Firmen testen KI, kämpfen aber mit Kontrolle, Sicherheit und sauberer Einbindung.

Auch „Otto“ und die „Autonomous Workforce“ zielen in diese Richtung. ServiceNow will komplexe Service-Aufgaben stärker automatisieren. Der Konzern bewegt sich damit weg vom klassischen IT-Service-Management und hin zu einer breiteren KI-Schicht für Unternehmensprozesse.

Wachstum bleibt hoch

Die Zahlen aus dem ersten Quartal stützen diese Geschichte. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 3,77 Milliarden Dollar. Die Aboerlöse legten im gleichen Tempo auf 3,67 Milliarden Dollar zu.

Auch unter der Oberfläche blieb die Dynamik solide. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,97 Dollar und übertraf die Erwartungen. Die noch nicht realisierten Leistungsverpflichtungen wuchsen um 25 Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar.

Besonders wichtig ist das KI-Geschäft mit Großkunden. Die Zahl der „Now Assist“-Kunden mit jährlichen Ausgaben von mehr als einer Million Dollar sprang um 130 Prozent. Das zeigt, dass die neuen Produkte nicht nur als Messebotschaft funktionieren.

Allerdings gibt es Belastungen. Der Kauf des Cybersicherheitsunternehmens Armis für rund 7,75 Milliarden Dollar drückt auf die Margen. ServiceNow rechnet beim freien Cashflow mit einem Gegenwind von etwa 200 Basispunkten.

Auch die operative Marge soll belastet werden. Hier nennt das Unternehmen rund 75 Basispunkte für das Gesamtjahr. Im ersten Quartal bremsten zudem verzögerte Großabschlüsse im Nahen Osten das Wachstum der Aboerlöse.

Analysten sehen KI-Potenzial

Der Rückenwind kommt nicht nur aus dem Unternehmen selbst. Der Softwaresektor hat sich seit den Tiefs im April deutlich erholt. Der IGV-ETF, der die Branche abbildet, liegt seither mehr als 20 Prozent höher.

Die Bank of America nahm die Beobachtung am 18. Mai wieder mit „Buy“ auf. Das Kursziel liegt bei 130 Dollar. Bernstein bleibt noch deutlich optimistischer und nennt 236 Dollar.

Unter 42 erfassten Analysten empfehlen 35 den Titel mit „Buy“ oder „Strong Buy“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 141,89 Dollar. Der Markt preist damit weiter ein, dass ServiceNow von KI-Budgets großer Unternehmen profitiert.

Bis 2028 stellt ServiceNow ein Umsatzwachstum von 18 bis 22 Prozent in Aussicht. Der nächste Prüfstein liegt nun bei der Umsetzung: Die KI-Produkte müssen aus Pilotprojekten in breite Unternehmensverträge wandern. Genau dort entscheidet sich, ob der jüngste Kursschub fundamental untermauert bleibt.

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu ServiceNow