ServiceNow Aktie: Massives Insider-Signal!

ServiceNow-Führungskräfte beenden automatische Verkaufspläne, CEO investiert 3 Millionen Dollar. Das deutliche Insidersignal steht jedoch im Kontrast zu anhaltenden KI-Ängsten im Software-Sektor.

Die Kernpunkte:
  • Fünf Vorstände stoppen automatische Aktienverkaufspläne
  • CEO Bill McDermott kündigt Millionen-Investment an
  • Aktie verliert trotz positivem Signal an Boden
  • Sorgen vor KI-bedingter "SaaSpocalypse" belasten Sektor

Während der gesamte Software-Sektor unter der Angst vor künstlicher Intelligenz zittert, setzt das Top-Management von ServiceNow ein deutliches Zeichen. Statt Aktien zu verkaufen, stoppt die Führungsriege abrupt ihre automatischen Verkaufspläne, und CEO Bill McDermott kündigt ein Millionen-Investment an. Doch kann dieser aggressive Vertrauensbeweis die skeptischen Anleger wirklich überzeugen?

Vorstand stoppt Verkäufe

Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang in der Chefetage: Laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC haben fünf hochrangige Führungskräfte ihre sogenannten Rule 10b5-1-Handelspläne gestoppt. Diese Pläne dienen normalerweise dazu, Aktien zu festgelegten Zeitpunkten automatisch zu verkaufen, um den Verdacht auf Insiderhandel zu vermeiden.

Zu den Führungskräften, die diesen Schritt am 17. Februar 2026 bekannt gaben, gehören neben CEO William R. McDermott auch Finanzchefin Gina Mastantuono und drei weitere Vorstandsmitglieder. Das Beenden solcher Pläne gilt als selten und löst oft Sperrfristen aus, die neue Verkäufe für Monate verhindern. Das Management signalisiert damit eindeutig: Zu aktuellen Kursen wollen wir nicht verkaufen.

CEO investiert Millionen

Bill McDermott belässt es nicht beim Verkaufsstopp. Der Konzernchef hat sich vertraglich verpflichtet, am 27. Februar 2026 ServiceNow-Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar zu erwerben. Dieses Datum markiert den frühestmöglichen Zeitpunkt, an dem der CEO ohne rechtliche Konflikte zukaufen darf.

Analysten werten das Vorgehen positiv. Kirk Materne von Evercore ISI bezeichnet die Kaufabsicht als eines der ersten nennenswerten Insidersignale im Software-Sektor und als „klares und bewusstes Vertrauensvotum des Managements“.

Angst vor der „SaaSpocalypse“

Trotz dieser Nachrichten konnte die Aktie ihre anfänglichen Gewinne am Dienstag nicht halten. Nach einem Startplus von rund 4 Prozent drehte der Kurs und schloss 1,09 Prozent tiefer bei 105,91 US-Dollar.

Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind anhaltende Sorgen, die an der Wall Street bereits als „SaaSpocalypse“ die Runde machen. Investoren befürchten, dass KI-Agenten künftig Büroarbeit so effizient erledigen, dass Unternehmen weniger Software-Lizenzen für menschliche Mitarbeiter benötigen. Diese Narrative drückte den Sektor im Jahr 2026 bisher massiv ins Minus.

Dabei lieferte ServiceNow erst Ende Januar solide Zahlen. Der Abonnement-Umsatz stieg im vierten Quartal 2025 um 21 Prozent auf 3,466 Milliarden US-Dollar. Zudem läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 5 Milliarden US-Dollar.

Der nächste konkrete Impuls steht nun fest: Am 27. Februar wird die Order des CEO ausgeführt. Die nächsten Quartalszahlen folgen dann am 22. April 2026.

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