SFC Energy Aktie: Auftragsschub

Der Brennstoffzellenhersteller SFC Energy hat ein neues Rahmenabkommen über 1,5 Millionen Euro für 2026 unterzeichnet. Die Partnerschaft mit Linc Polska stützt die Wachstumsstrategie in Zentraleuropa.

Die Kernpunkte:
  • Rahmenvertrag über rund 1,5 Millionen Euro
  • Lieferung von EFOY Pro Brennstoffzellen
  • Partner expandiert nach Deutschland
  • Aktie zeigt kurzfristige Kurserholung

Der Brennstoffzellen-Spezialist aus Brunnthal startet mit operativem Rückenwind in das neue Geschäftsjahr. Ein frisch unterzeichnetes Rahmenabkommen sichert dem SDAX-Unternehmen nicht nur direkte Umsätze, sondern bestätigt auch die Nachhaltigkeit der Wachstumsstrategie in Zentraleuropa. Das verschafft dem Management wichtige Planungssicherheit für 2026.

Die Eckdaten der Vereinbarung:
* Partner: Linc Polska, Spezialist für mobile Sicherheitstechnik
* Volumen: Rund 1,5 Millionen Euro für das Jahr 2026
* Technologie: EFOY Pro 2800 Brennstoffzellen für Überwachungseinheiten

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Das neue Abkommen baut auf einer erfolgreichen Historie auf: Bereits 2025 wurde der damalige Rahmenvertrag aufgrund der hohen Nachfrage in Deutschland und Zentraleuropa deutlich übertroffen.

Expansion treibt Nachfrage

Hinter dem Auftrag steht ein konkreter Expansionskurs des Partners. Linc Polska plant für 2026 die Gründung einer eigenen deutschen Tochtergesellschaft. Der Fokus liegt dabei auf den Wachstumsmärkten Polen, Irland und Deutschland, insbesondere im Bereich der öffentlichen Sicherheit.

Für SFC Energy ist dies strategisch wertvoll, da die EFOY-Brennstoffzellen in den mobilen Videoüberwachungssystemen (CCTV) von Linc als Energiequelle dienen. Gegenüber herkömmlichen Dieselgeneratoren punkten diese Systeme durch Geräuschlosigkeit und Emissionsfreiheit – entscheidende Faktoren für den Einsatz in urbanen Gebieten oder auf Baustellen.

Chartbild hellt sich auf

Die operative Meldung trifft auf eine sich stabilisierende Kursentwicklung. Die Aktie beendete den Handel am Freitag mit einem Plus von 2,37 Prozent bei 13,82 Euro. Dieser Anstieg ist Teil einer kurzfristigen Erholung: In den letzten 30 Tagen legte das Papier um 12,54 Prozent zu.

Technisch hat sich die Lage damit leicht entspannt. Der Kurs notiert inzwischen wieder deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 12,74 Euro. Für eine nachhaltige Trendwende müssen die Bullen jedoch noch den längerfristigen Abwärtstrend brechen, der sich im Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt widerspiegelt.

Der erneuerte Rahmenvertrag mit Linc Polska schafft eine solide Umsatzbasis für das laufende Geschäftsjahr. Da der Partner nun selbst nach Deutschland expandiert, besteht zudem die realistische Chance, dass das vereinbarte Volumen – ähnlich wie im Vorjahr – im Jahresverlauf erneut nach oben angepasst wird.

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