SFC Energy Aktie: Beunruhigende Anzeichen!

SFC Energy verzeichnet im zweiten Quartal 2025 trotz 13,6% Umsatzwachstum einen Verlust von 0,11 Euro je Aktie. Ein US-Auftrag über vier Millionen Dollar bietet begrenzten Hoffnungsschimmer.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz steigt auf 35 Millionen Euro im Q2
  • Verlust von 0,11 Euro je Aktie statt Gewinn
  • Neuer Vier-Millionen-Dollar-Auftrag aus USA
  • Analysten uneins über Kaufempfehlungen

Der Brennstoffzellen-Spezialist SFC Energy liefert die befürchtete Quittung: Trotz steigender Umsätze rauschte das Ergebnis im zweiten Quartal tief in die Verlustzone. Die jüngste Gewinnwarnung des Unternehmens hat sich damit vollends bestätigt. Kann ein neuer Millionenauftrag aus den USA den Abwärtstrend stoppen?

Düstere Bilanz: Umsatzplus, aber Verlust statt Gewinn

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Zwar legte der Umsatz im Q2 2025 um 13,6 Prozent auf 35 Millionen Euro zu, doch beim Ergebnis gab es eine böse Überraschung. Statt des Gewinns von 0,07 Euro je Aktie aus dem Vorjahr verbuchte SFC Energy einen Verlust von 0,11 Euro je Aktie. Diese Entwicklung unterstreicht die massive Profitabilitätskrise, die das Management bereits Ende Juli zur Prognosesenkung zwang.

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Die Hauptgründe für die Ernüchterung:
– Makroökonomische Unsicherheiten belasten das Geschäft
– Negative Währungseffekte schmälern die Erträge
– Verzögerte Projektausschreibungen im Verteidigungssektor, besonders in Indien

USA-Auftrag: Lichtblick oder Tropfen auf den heißen Stein?

Einen Hoffnungsschimmer brachte immerhin die Meldung eines neuen Vier-Millionen-Dollar-Auftrags aus den USA. Ein langjähriger Kunde aus der Sicherheitstechnik ordernte Brennstoffzellen, die noch 2025 umsatzwirksam werden sollen. Doch kann dieser Einzelauftrag die strukturellen Probleme lösen?

Die strategische Bedeutung geht über die reine Auftragsgröße hinaus. SFC Energy setzt konsequent auf seine „Local-for-Local“-Strategie und will die Produktion am neuen Standort in Salt Lake City noch im vierten Quartal 2025 starten. Dies soll Lieferkettenrisiken reduzieren und Währungsverluste begrenzen.

Analysten gespalten: Kaufen oder abwarten?

Die Bewertungsexperten bleiben nach den enttäuschenden Zahlen gespalten. Während Warburg Research zum „Buy“ rät, hält die Deutsche Bank an ihrer „Hold“-Empfehlung fest. Die Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Tief von 15,64 Euro – ein deutliches Signal der Skepsis seitens der Anleger.

Die Quartalszahlen dürften kaum für eine schnelle Trendwende sorgen. Jetzt muss SFC Energy beweisen, dass die US-Expansion und die Fokussierung auf stabilere Märkte die Ertragsprobleme der kommenden Quartale kompensieren können. Bis dahin bleibt die Aktie ein Spekulationsobjekt für geduldige Anleger.

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