Shell: 3 Milliarden Dollar bis 24. Juli
Shell setzt Aktienrückkäufe fort und plant bis Juli drei Milliarden US-Dollar. Aktionäre stützen die Unternehmensstrategie.

- Rückkauf von fast zwei Millionen Aktien
- Drei Milliarden Dollar bis Juli eingeplant
- Klima-Resolution auf Hauptversammlung gescheitert
- Jefferies erhöht Kursziel für Shell-Aktie
Shell setzt auf Kontinuität und hohe Ausschüttungen. Während Klima-Aktivisten auf der Hauptversammlung eine Schlappe einstecken mussten, treibt der Energieriese seine Aktienrückkäufe massiv voran. Das Management festigt damit seinen Kurs der „Energy Security First“.
Milliarden für die Aktionäre
Allein am 21. Mai kaufte Shell knapp 1,93 Millionen eigene Aktien zurück. Die Papiere wurden zu Preisen um 32,45 Britischen Pfund erworben und anschließend eingezogen. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Rückkaufprogramms.
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Bis zum 24. Juli will der Konzern insgesamt drei Milliarden US-Dollar investieren. Goldman Sachs führt die Transaktionen unabhängig durch. Das Ziel: den Gewinn je Aktie nachhaltig steigern.
Aktivisten verlieren an Boden
Auf der jüngsten Hauptversammlung scheiterte die klimapolitische „Resolution 23“ deutlich. Nur 13 Prozent der Aktionäre stimmten für strengere Offenlegungspflichten bei fossilen Brennstoffen. Vor fünf Jahren lag die Zustimmung für ähnliche Anträge noch bei rund 30 Prozent.
Parallel dazu bestätigten die Anteilseigner CEO Wael Sawan mit 98,9 Prozent im Amt. Die Mehrheit der Investoren stützt damit die aktuelle Strategie. Sicherheit der Energieversorgung steht vor einem radikalen Umbau.
Analysten heben den Daumen
Die Investmentbank Jefferies erhöhte das Kursziel für die Shell-Aktie von 4.400 auf 4.500 Pence. Die Experten loben den starken Cashflow. Shell plant, bis zu 50 Prozent des operativen Cashflows an Aktionäre auszuschütten.
An der New Yorker Börse schloss die Aktie am Freitag bei 44,25 US-Dollar. Das entspricht einem Tagesplus von 1,33 Prozent. Auf Wochensicht legte das Papier damit rund fünf Prozent zu.
Am 29. Juni erhalten Aktionäre eine Quartalsdividende von rund 0,78 US-Dollar je Aktie. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 83,2 Punkten. Dieser hohe Wert deutet kurzfristig auf eine technisch überkaufte Situation hin.
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