Shell Aktie: Bloomberg erwartet robusten Energiehandel
Bloomberg erwartet robuste Handelsbeiträge; Berenberg hob Gewinnschätzungen an, während Shell sein laufendes Rückkaufprogramm fortsetzte.

- Robuster Öl- und Gashandel erwartet
- Raffineriemarge bei 42 Dollar je Barrel
- Berenberg erhöht Gewinnprognosen für 2026 und 2027
- Shell setzt bestehende Aktienrückkäufe fort
Shell erwartet für das dritte Quartal starke Ergebnisse im Energiehandel. Wie Bloomberg gestern berichtete, dürfte der Handel mit Öl und Gas an das robuste Vorquartal anknüpfen. Damit rückt neben den verbesserten Raffineriemargen ein weiterer Ergebnistreiber in den Blick. Die vollständigen Quartalszahlen und die Ankündigung zur Zwischendividende sind für den 29. Oktober vorgesehen.
Für Anleger zählt dabei vor allem, ob sich die positiven Signale aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen im Ergebnis bestätigen. Die Erwartungen an den Handel sind noch keine veröffentlichten Quartalsergebnisse. Sie ergänzen aber das Bild eines Quartals, in dem Shell bereits eine deutlich höhere indikative Raffineriemarge gemeldet hat.
Handel ergänzt das Raffineriegeschäft
Im Handelsupdate vor gut einer Woche bezifferte Shell die indikative Raffineriemarge auf 42 $ je Barrel. Im zweiten Quartal 2026 hatte sie bei 24 $ gelegen.
Das stützte die Erwartungen an stärkere Raffinerieergebnisse. Der Bloomberg-Bericht lenkt den Blick zusätzlich auf das Öl- und Gashandelsgeschäft: Sollte es erneut robust ausfallen, wäre die Ergebnisentwicklung nicht allein vom Raffineriegeschäft getragen.
Shell stellte im Handelsupdate vor gut einer Woche außerdem eine Raffinerieauslastung von 93% bis 97% in Aussicht. Auch hierbei handelt es sich um eine Erwartung und nicht um eine abschließend gemeldete Quartalskennzahl.
Entscheidend wird deshalb die Veröffentlichung der vollständigen Zahlen. Dann lässt sich prüfen, wie stark sich die verbesserten Bedingungen tatsächlich im Ergebnis niedergeschlagen haben.
Berenberg erhöhte die Gewinnschätzungen
Berenberg hob am 9. Oktober seine Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie für 2026 und 2027 an. Die Kaufempfehlung behielt das Analysehaus bei.
Als Gründe nannte Berenberg das Quartalsupdate von Shell sowie höhere Ölpreisprognosen. Die Einschätzung beruht damit sowohl auf unternehmensspezifischen Angaben als auch auf veränderten Annahmen zum Marktumfeld.
Die Gewinnschätzungen stiegen für die beiden Jahre um 14,9% beziehungsweise 14,1%. Das Kursziel für die in London notierten Aktien setzte Berenberg auf 4.300 Pence herauf.
Diese Anpassungen unterstreichen die gestiegenen Erwartungen. Sie bleiben jedoch Prognosen, deren Belastbarkeit sich an den tatsächlichen Geschäftszahlen messen lassen muss.
Rückkäufe laufen weiter
Parallel dazu setzte Shell sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm fort. Gestern meldete das Unternehmen erneut Käufe eigener Aktien zur Einziehung. Entsprechende Mitteilungen hatte Shell auch am Mittwoch und Dienstag veröffentlicht.
Die Rückkäufe begleiten damit eine Phase positiver Ergebniserwartungen. Eine neue Programmentscheidung sind diese Transaktionsmeldungen nicht: Sie dokumentieren die Umsetzung des bereits bestehenden Programms.
Für die weitere Bewertung stehen nun die angekündigten Ergebnisse und die Zwischendividende im Mittelpunkt. Der zentrale Prüfstein ist, ob das Handelsgeschäft die robuste Vorquartalsleistung bestätigt und die höheren Raffineriemargen tatsächlich stärkere Ergebnisse ermöglichen.
Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 16. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




