Shell Aktie: Erfolgreiche Marktanpassungen!
Der heutige Kursverlust der Shell-Aktie ist rein technisch bedingt, da sie ex Dividende notiert. Der Konzern setzt parallel ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm um und steigerte den Jahresgewinn.

- Kursverlust durch ex-Dividende-Handel verursacht
- Neues Aktienrückkaufprogramm über 3,5 Milliarden Dollar
- Jahresgewinn stieg um 11 Prozent an
- Ausschüttung am 30. März 2026 terminiert
Die Aktie des britischen Energieriesen Shell notiert heute im Minus, doch für Panik gibt es keinen Anlass. Der Kursrückgang ist rein technischer Natur, da das Papier heute „ex Dividende“ gehandelt wird. Während der optische Abschlag das Tagesbild prägt, liegt der Fokus der Investoren auf der massiven Kapitalrückführung, die der Konzern trotz eines gemischten vierten Quartals vorantreibt.
Der Dividenden-Effekt
Wer heute auf den Kurszettel schaut, sieht rote Vorzeichen: Die Aktie gibt um rund 1 Prozent auf 33,46 Euro nach. Dieser Rückgang spiegelt den rechnerischen Abschlag der Quartalsdividende wider. Die Anteilsscheine werden ab heute ohne den Anspruch auf die nächste Auszahlung gehandelt.
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Investoren, die das Papier vor dem heutigen Donnerstag im Depot hatten, haben sich die Ausschüttung von 0,372 US-Dollar je Stammaktie gesichert. Wer hingegen heute einsteigt, geht bei dieser spezifischen Zahlung leer aus.
Milliarden fließen an Aktionäre zurück
Neben der klassischen Dividende stützt Shell den Kurs weiterhin durch ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm. Erst am 5. Februar kündigte das Management im Rahmen der Jahreszahlen ein neues Paket im Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar an.
Aktuelle Pflichtmitteilungen bestätigen, dass der Konzern dieses Vorhaben zügig umsetzt. Bereits am 17. Februar erfolgten signifikante Rückkäufe über verschiedene Handelsplätze. Diese Maßnahmen verringern die Anzahl der ausstehenden Aktien und erhöhen damit rechnerisch den Gewinnanteil pro verbliebenem Papier.
Solide Jahresbilanz trotz Gegenwind
Finanziell steht die Großzügigkeit gegenüber den Aktionären auf einem stabilen Fundament, auch wenn das Schlussquartal 2025 nicht ohne Schwierigkeiten verlief. Auf Jahressicht konnte Shell den den Aktionären zustehenden Gewinn um 11 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar steigern.
Im vierten Quartal drückten jedoch ungünstige Steuereffekte und sinkende Margen im Marketing-Bereich auf das Ergebnis, das auf 4,1 Milliarden Dollar zurückging. Trotz weicherer Energiepreise hält das Unternehmen an seiner Strategie fest, Investitionen in das Gas- und Upstream-Geschäft mit hohen Ausschüttungen zu balancieren.
Die Auszahlung der aktuellen Dividende ist für den 30. März 2026 terminiert, während das laufende Rückkaufprogramm noch vor der Bekanntgabe der Ergebnisse zum ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll.
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