Shell Aktie: Rekordhoch dank Doppelstrategie
Shell treibt seinen Aktienkurs durch ein umfangreiches Rückkaufprogramm auf ein neues Jahreshoch und konkretisiert gleichzeitig Pläne für ein großes Erdgasfeld vor Venezuela.

- Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch
- Fortlaufendes Aktienrückkaufprogramm bis Mai 2026
- Strategische Beteiligung am Dragon-Gasfeld in Venezuela
- Langfristige Expansion im Flüssiggassektor
Der Energiekonzern Shell fährt derzeit zweigleisig, um Investoren zu überzeugen. Während das Management Milliardensummen in die Pflege des Aktienkurses steckt, werden im Hintergrund die Weichen für ein massives Erdgas-Projekt vor der Küste Venezuelas gestellt. Diese Kombination aus strikter Kapitaldisziplin und operativer Expansion treibt den Kurs und stützt das Vertrauen der Anleger.
Konsequente Verknappung des Angebots
Im Rahmen seines laufenden Programms zur Kapitalrückgabe hat Shell am gestrigen Montag erneut am Markt zugeschlagen. Über eine Million Aktien wurden an verschiedenen europäischen Handelsplätzen zurückgekauft, um sie anschließend zu vernichten. Dieser Schritt folgt auf eine noch umfangreichere Transaktion vom vergangenen Freitag und unterstreicht die Entschlossenheit des Managements, das Angebot an freien Aktien systematisch zu reduzieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Shell?
Die Strategie zeigt Wirkung: Mit einem aktuellen Kurs von 34,16 Euro notiert das Papier auf einem neuen 52-Wochen-Hoch. Das laufende Rückkaufprogramm, das noch bis zum 1. Mai 2026 terminiert ist, fungiert dabei als stetige Stütze für die Notierung, da die konstante Nachfrage des Unternehmens den Kurs stabilisiert.
Erdgas-Offensive in Südamerika
Parallel zu den Finanzmaßnahmen treibt Shell das operative Geschäft voran. Nach der Erteilung von Lizenzen durch US-Behörden konkretisieren sich die Pläne für das Dragon-Gasfeld vor Venezuela. Hier lagern geschätzte 4,5 Billionen Kubikfuß Erdgas, die nun erschlossen werden sollen. Shell hält an diesem strategischen Projekt, genau wie Partner BP, eine Beteiligung von 45 Prozent.
Der operative Plan sieht vor, die geförderten Ressourcen zur Verarbeitung nach Trinidad und Tobago zu leiten. Die dortige Atlantic LNG-Anlage verfügt über eine Kapazität von 12 Millionen Tonnen Flüssiggas pro Jahr und dient als zentraler Hub für den Export.
Shell gelingt derzeit der Spagat zwischen notwendigen Zukunftsinvestitionen im Gas-Sektor und direkter Aktionärspflege. Während das Dragon-Projekt langfristige Ertragschancen sichert, profitieren Anleger kurzfristig weiter vom laufenden Rückkaufprogramm und der bereits fixierten Dividendenzahlung, die für den 30. März 2026 angesetzt ist.
Shell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Shell-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Shell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Shell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Shell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




