Siemens Aktie: 5G-Ausbau im Fokus

Siemens startet mit neuer Finanzvorständin und der Ausweitung seines industriellen 5G-Geschäfts in die USA ins zweite Quartal. Die Aktie sucht nach einem schwachen Jahresstart neue Impulse.

Die Kernpunkte:
  • Veronika Bienert übernimmt Finanzressort von Ralf Thomas
  • Industrielles 5G-Angebot expandiert in die USA
  • Hannover Messe als Plattform für KI-Strategie
  • Aktienkurs zeigt Minus seit Jahresbeginn

Der Technologiekonzern Siemens startet mit einer neu formierten Führungsspitze und ehrgeizigen Expansionsplänen in das zweite Quartal. Während Veronika Bienert als neue Finanzchefin die Transformation zur einheitlichen Technologiegesellschaft vorantreibt, forciert das Unternehmen den internationalen Ausbau seiner industriellen 5G-Infrastruktur. Diese strategischen Schritte fallen in eine Phase, in der der Aktienkurs nach einem schwachen Jahresstart nach neuen Impulsen sucht.

Nahtloser Übergang im Finanzressort

Seit dem 1. April leitet Veronika Bienert das Finanzressort der Siemens AG. Sie übernimmt die Position von Ralf Thomas, der den Vorstand Mitte Mai verlassen wird. Die bisherige Chefin der Siemens Financial Services fokussiert sich in ihrer neuen Rolle auf die Optimierung des Cashflow-Managements und die digitale Transformation der Finanzabteilung. Diese Personalie stützt die übergeordnete Strategie von CEO Roland Busch, Siemens zu einer integrierten Technologiegesellschaft umzubauen.

Industrielles 5G erreicht die USA

Parallel zur personellen Neuaufstellung weitet der Konzern sein operatives Geschäft aus. Das industrielle 5G-Angebot aus dem Xcelerator-Portfolio ist künftig in 15 Ländern in Europa und Amerika verfügbar. Ein zentraler Baustein dieser Expansion ist der für Sommer geplante Markteintritt in den USA. Über das sogenannte CBRS-Frequenzband ermöglicht Siemens dort ansässigen Herstellern den Betrieb privater 5G-Netzwerke, unabhängig von öffentlichen Mobilfunkanbietern.

Hannover Messe als nächster Katalysator

Weitere Impulse für das operative Geschäft verspricht die anstehende Hannover Messe Ende April. Siemens präsentiert dort seine Industrial-AI-Strategie und rückt flexible Fertigungsprozesse in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen dabei konkrete Anwendungsfälle aus bestehenden Partnerschaften. Dazu zählen der auf NVIDIA-Technologie basierende Digital Twin Composer, der bereits bei PepsiCo zum Einsatz kommt, sowie eine neue Aftermarket-Lösung in Zusammenarbeit mit Salesforce.

Am Aktienmarkt spiegelt sich die solide operative Entwicklung derzeit nur bedingt wider. Mit einem Kurs von rund 214 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von knapp elf Prozent. Der nächste konkrete Fixpunkt für Anleger ist der 13. Mai. An diesem Tag präsentiert die neue Finanzchefin Bienert die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal, die Aufschluss über die Fortsetzung des jüngsten Wachstumskurses und die Entwicklung des Rekordauftragsbestands von 120 Milliarden Euro geben.

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