Siemens Aktie: Der 12. Februar

Für Siemens-Aktionäre wird der 12. Februar zum Schlüsseldatum. An einem einzigen Tag veröffentlicht der Münchner Technologiekonzern die Quartalszahlen und hält zugleich seine Hauptversammlung ab. Diese ungewöhnliche Terminkombination könnte die Aktie in Bewegung bringen – je nachdem, wie Vorstandschef Roland Busch die Jahresprognose kommentiert.
Die wichtigsten Fakten:
- Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 erscheinen am 12. Februar vor Handelsbeginn
- Hauptversammlung findet am selben Tag in München statt
- Fokus liegt auf Auftragslage bei Digital Industries und Smart Infrastructure
- Jahresprognose steht auf dem Prüfstand
- Aktie notiert aktuell bei 256,30 Euro, rund 11 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch
Was die Quartalsvorlage bedeutet
Das erste Quartal des Siemens-Geschäftsjahres (Stichtag 31. Dezember 2025) gilt traditionell als Gradmesser für das Gesamtjahr. Investoren achten vor allem darauf, ob sich die Auftragseingänge in den beiden wichtigsten Sparten stabilisiert haben. Digital Industries, das Geschäft mit Industriesoftware und Automatisierung, stand zuletzt unter Druck. Auch Smart Infrastructure, das sich mit Gebäudetechnik und Energieinfrastruktur befasst, muss seine Dynamik unter Beweis stellen.
Die Zahlen erscheinen vor Börsenbeginn – nur wenige Stunden bevor sich die Aktionäre zur Hauptversammlung in der Olympiahalle versammeln. Diese Konstellation ist selten und zwingt Anleger, operative Rückschau und strategischen Ausblick quasi parallel zu verarbeiten.
Strategie und Dividende im Fokus
Auf der Hauptversammlung steht neben der Dividendenabstimmung vor allem die Rede von CEO Roland Busch im Mittelpunkt. Marktbeobachter erwarten Klarheit darüber, ob die Initiativen rund um industrielle Künstliche Intelligenz – die Siemens Anfang Januar auf der CES 2026 präsentierte – bereits konkrete Projektgewinne generieren.
Parallel unterstreicht die Healthineers-Tochter die langfristige Ausrichtung: Am Freitag meldete sie die Eröffnung eines neuen Entwicklungszentrums für Immunoassay-Instrumente in Irland. Solche Investitionen zielen auf die Medizintechnik der Zukunft, deren Erträge sich allerdings erst mittelfristig zeigen werden.
Positionierung vor dem Stichtag
In den kommenden Tagen dürfte sich am Markt wenig tun. Die Aktie steht rund vier Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn etwas mehr als sechs Prozent zugelegt. Der RSI von 48,7 deutet auf eine neutrale technische Verfassung hin. Erst wenn am 12. Februar die konkreten Zahlen und Aussagen zur Jahresprognose vorliegen, ist mit einer klareren Richtungsentscheidung zu rechnen.
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