Siemens Aktie: Entscheidende Tage
Siemens stellt am 12. Februar 2026 gleichzeitig Quartalsergebnisse vor und hält seine Hauptversammlung ab. Investoren erwarten wegweisende Signale für die Jahresprognose und die Aktienkursentwicklung.

- Doppel-Event aus Zahlen und Aktionärstreffen
- Aktie notiert über 8 Prozent im Plus YTD
- Fokus auf Digital Industries und Smart Infrastructure
- Healthineers-Bericht als Stimmungsindikator
München rüstet sich für eine Woche der Wahrheit. Während es nachrichtlich aktuell noch ruhig um den Technologiekonzern ist, blicken Investoren gespannt auf den kommenden 12. Februar. Dieses Datum markiert einen seltenen Doppelschlag im Finanzkalender: Die Vorlage der Quartalszahlen trifft auf die Hauptversammlung, was die Weichen für den weiteren Jahresverlauf stellen dürfte.
Die wichtigsten Fakten:
* Datum: 12. Februar 2026 (Quartalszahlen Q1 & Hauptversammlung).
* Dividende: Ex-Tag voraussichtlich am 13. Februar, Auszahlung ab 17. Februar.
* Kursentwicklung: +8,27 % seit Jahresanfang (YTD).
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Doppeltes Update aus München
Für Aktionäre ist der kommende Donnerstag, der 12. Februar, der wichtigste Termin des noch jungen Jahres. Siemens präsentiert nicht nur die Bücher für das erste Quartal, sondern stellt sich in der Münchner Olympiahalle direkt den Fragen der Eigentümer. Diese Konstellation zwingt das Management zu maximaler Transparenz hinsichtlich des strategischen Ausblicks.
Nach einem starken Lauf über die letzten zwölf Monate mit einem Plus von rund 29 Prozent notiert die Aktie derzeit bei 261,05 Euro. Damit bewegt sich das Papier solide oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 248,34 Euro, hat aber zum 52-Wochen-Hoch vom Dezember noch gut 9 Prozent aufzuholen. Ob dieser Abstand verringert werden kann, hängt maßgeblich von den neuen Prognosen ab.
Worauf es in den Sparten ankommt
Im operativen Geschäft müssen vor allem zwei Bereiche liefern: Digital Industries und Smart Infrastructure. Anleger erwarten konkrete Signale zur Auftragsentwicklung, da die deutsche Industrie weiterhin mit strukturellen Problemen kämpft. Der Markt sucht nach Bestätigung, dass die Investitionen in KI-gestützte Systeme und Automatisierung die konjunkturelle Schwäche kompensieren können.
Auch öffentliche Investitionen in die Infrastruktur gelten als potenzieller Treibstoff für die Auftragsbücher. Sollte der Vorstand hier optimistische Töne anschlagen, könnte dies den jüngsten Aufwärtstrend untermauern.
Vorbote Healthineers
Einen ersten Vorgeschmack auf die Stimmung im Konzernverbund gibt es bereits morgen, am 5. Februar. Dann berichtet die Tochtergesellschaft Siemens Healthineers über ihre Quartalsentwicklung. Zwar agiert die Medizintechnik-Sparte weitgehend eigenständig, doch die Reaktion der Märkte auf diese Zahlen dient oft als Stimmungsbarometer für die Muttergesellschaft eine Woche später.
Anleger sollten den 12. Februar rot im Kalender markieren. Liefert Siemens überzeugende Zahlen und bestätigt die Jahresprognose, dürfte der Weg zurück in Richtung des Allzeithochs frei sein; enttäuscht der Ausblick, droht ein Test der Unterstützungslinien.
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