Siemens Aktie: Fantastische Entwicklung voraus!

Die Siemens-Aktie zeigt sich vor den eigenen Quartalszahlen im Mai verhalten, während die Tochter Siemens Energy mit optimistischen Prognosen überzeugt.

Die Kernpunkte:
  • Siemens-Aktie gibt leicht nach
  • Siemens Energy hebt Jahresziele an
  • Auftragsrekord beim Mutterkonzern
  • Strategischer Umbau zu Softwarefirma

Starke Zahlen bei der Tochter, Zurückhaltung bei der Mutter. Während Siemens Energy die Jahresziele massiv nach oben schraubt, gönnt sich die Siemens-Aktie eine Verschnaufpause. Anleger positionieren sich offenbar bereits für die eigenen Quartalszahlen des Technologiekonzerns im Mai.

Am Freitagvormittag gab das Papier leicht auf 241,70 Euro nach. Der moderate Tagesverlust verdeckt allerdings eine robuste jüngste Entwicklung. Auf Monatssicht verzeichnet die Aktie einen Zuwachs von gut 14 Prozent. Auch der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt, der Kurs notiert solide über der 200-Tage-Linie.

Siemens Energy schraubt Erwartungen hoch

Die börsennotierte Beteiligung Siemens Energy sorgte am Donnerstag für kräftige Impulse. Das Management blickt spürbar optimistischer auf das Gesamtjahr. Der Konzern peilt nun ein Umsatzwachstum von bis zu 16 Prozent an. Die operative Marge soll auf 10 bis 12 Prozent klettern.

Fundament für diesen Optimismus ist eine brummende Nachfrage. Allein im abgelaufenen Quartal schossen die Auftragseingänge um fast 30 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro in die Höhe. Entsprechend kalkuliert die Führungsebene nun mit einem Nettogewinn von rund vier Milliarden Euro.

Fokus auf das eigene Kerngeschäft

Für die Siemens AG selbst liegt die Messlatte ebenfalls hoch. Im ersten Quartal verbuchte der Mutterkonzern ein bereinigtes Auftragsplus von zehn Prozent. Der Bestand an unerledigten Bestellungen erreichte mit über 120 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Daraufhin hob der Vorstand die Gewinnprognose auf mindestens 10,70 Euro je Aktie an.

Parallel zum operativen Geschäft treibt das Management den strategischen Umbau voran. Siemens plant in einem ersten Schritt, 30 Prozent der Anteile am erweiterten Industriesoftware-Portfolio per Spin-off an die eigenen Aktionäre zu übertragen. Ziel ist eine vollständige Dekonsolidierung. Der Konzern will sich am Kapitalmarkt klarer als reiner Technologie- und Softwareanbieter positionieren.

Analysten blicken mehrheitlich positiv auf die anstehenden Mai-Zahlen. Das durchschnittliche Kursziel aus zehn aktuellen Studien liegt bei 261,78 Euro. Dieser Wert entspricht nahezu exakt dem bisherigen Rekordhoch vom Januar. Die Präsentation der Quartalsergebnisse im kommenden Monat liefert den nächsten konkreten Prüfstein für die ambitionierten Margenziele des Vorstands.

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