Siemens Aktie: Nvidia-Deal wirkt

Siemens erweitert die KI-Partnerschaft mit Nvidia und präsentiert messbare Erfolge bei Großkunden wie PepsiCo. Die Aktie reagierte positiv auf die Pläne für eine vollständig KI-gesteuerte Fabrik in Erlangen.

Die Kernpunkte:
  • Strategische KI-Allianz mit Nvidia wird massiv ausgebaut
  • PepsiCo steigert Produktionsdurchsatz um 20 Prozent
  • Werk Erlangen wird erste KI-gesteuerte Fabrik weltweit
  • CEO Busch plant weitere Milliarden-Akquisitionen

Siemens und Nvidia bauen ihre strategische Partnerschaft massiv aus. Der DAX-Konzern kündigte auf der CES 2026 die gemeinsame Entwicklung eines industriellen KI-Betriebssystems an, das Fertigungsprozesse grundlegend verändern soll. Die Aktie reagierte mit einem Anstieg von knapp 2 Prozent. Doch was steckt konkret hinter den Ankündigungen?

Die wichtigsten Fakten:
– Siemens und Nvidia entwickeln gemeinsames “Industrial AI Operating System”
– PepsiCo steigerte Durchsatz um 20%, senkte Investitionskosten um 10-15%
– Werk Erlangen wird 2026 zur ersten vollständig KI-gesteuerten Fertigung umgebaut
– CEO Busch plant weitere Milliarden-Akquisitionen in KI und Life Sciences
– Aktie notiert bei 253 Euro, etwa 12% unter dem Dezember-Hoch

Konkrete Zahlen statt leere Versprechen

Anders als viele Wettbewerber liefert Siemens verifizierbare Daten. PepsiCo konnte durch die neue Software den Durchsatz in US-Anlagen um 20 Prozent steigern. Gleichzeitig sanken die Investitionsausgaben um 10 bis 15 Prozent. Besonders bemerkenswert: Bis zu 90 Prozent aller potenziellen Probleme wurden identifiziert, bevor physische Änderungen an den Fabriken vorgenommen wurden.

Der südkoreanische Schiffbauer HD Hyundai nutzt die Technologie bereits, um Schiffe vor dem Bau komplett digital zu optimieren. Diese Referenzkunden belegen, dass die KI-Strategie bereits monetarisierbare Ergebnisse liefert.

Erlangen als globale Blaupause

Die Siemens Electronics Factory in Erlangen soll noch 2026 zur ersten vollständig KI-gesteuerten, adaptiven Fertigungsstätte umgebaut werden. Dieser Schritt dient als “Proof of Concept” für potenzielle Kunden weltweit. Die Siemens-Simulationssoftware läuft künftig auf Nvidia-GPUs, was Arbeitsabläufe um das Zwei- bis Zehnfache beschleunigen soll.

Ab Mitte 2026 wird der “Digital Twin Composer” verfügbar sein. Die Software ermöglicht die Erstellung fotorealistischer digitaler Zwillinge im großen Maßstab und nutzt Nvidias Omniverse-Technologie.

Weitere Milliarden-Deals geplant

CEO Roland Busch bestätigte am Rande der CES die Offenheit für weitere Akquisitionen in den Bereichen KI, Life Sciences und Betriebssoftware. Er verwies auf die Übernahme von Dotmatics im Jahr 2025, die ein Volumen von 4,4 Milliarden Euro hatte. Die Bereitschaft, die Bilanz für strategisches Wachstum zu nutzen, kommt am Markt gut an.

Das Analysehaus Bernstein bestätigte am 6. Januar seine Kaufempfehlung für die Aktie. Der Marktwert des Unternehmens liegt stabil über 200 Milliarden Euro. Die Kombination aus technologischer Partnerschaft, nachweisbaren Effizienzgewinnen bei Großkunden und offensiver M&A-Strategie stützt die positive Stimmung. Mit einem Plus von rund 31 Prozent über zwölf Monate bleibt die Aktie auf Erholungskurs, auch wenn das Dezember-Hoch bei knapp 288 Euro noch etwa 12 Prozent entfernt liegt.

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