Siemens Energy: 1,03 Millionen Aktien in einer Woche

Siemens Energy hat über eine Million eigene Aktien in einer Woche zurückgekauft. Das Programm zielt auf Kapitalverringerung und Mitarbeitervergütung ab, während der Aktienkurs deutlich über dem Vorjahresniveau notiert.

Die Kernpunkte:
  • Rückkauf von über einer Million Aktien in einer Woche
  • Gesamtprogramm bis 2028 auf sechs Milliarden Euro angelegt
  • Aktienkurs notiert deutlich über Vorjahresniveau
  • Rekord-Auftragsbestand von rund 146 Milliarden Euro

Über eine Million eigene Aktien in einer einzigen Woche — Siemens Energy zieht beim laufenden Rückkaufprogramm das Tempo an. Der Aktienkurs hat sich seit seinem Tief vor einem Jahr mehr als verdoppelt. Das Programm läuft weiter.

Rückkäufe auf Hochtouren

Zwischen dem 13. und 19. April 2026 erwarb Siemens Energy exakt 1.030.930 eigene Anteile über XETRA und mehrere Handelsplattformen. Die gewichteten Durchschnittspreise lagen dabei zwischen 165,12 und 170,58 Euro je Aktie.

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Seit Programmstart am 4. März 2026 summieren sich die Rückkäufe auf insgesamt 9,45 Millionen Aktien. Die laufende erste Tranche soll bis Ende September 2026 ein Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro erreichen. Das Gesamtprogramm bis Geschäftsjahresende 2028 ist auf bis zu sechs Milliarden Euro ausgelegt.

Wozu die Aktien dienen

Ein Teil der zurückgekauften Papiere soll eingezogen werden. Das verringert das ausstehende Grundkapital und erhöht den Gewinnanteil je verbleibender Aktie. Der Rest fließt in aktienbasierte Vergütungsprogramme für Mitarbeiter und Vorstand.

Der Kurs notiert aktuell bei 168,04 Euro — rund 36 Prozent über dem Jahresanfangsniveau und nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 170,86 Euro. Das operative Fundament hält stand: Der Auftragsbestand liegt bei einem Rekordwert von rund 146 Milliarden Euro. Zollbedingte Belastungen erwartet das Management im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die 28 US-Produktionsstandorte sollen dabei als Puffer wirken.

Quartalszahlen am 12. Mai

Am 12. Mai legt Siemens Energy die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vor. Experten schauen dabei besonders auf die Windkrafttochter Gamesa. Sie gilt als Schlüsselfaktor für den angestrebten operativen Breakeven in der zweiten Jahreshälfte. Im gleichen Zeitraum steht die Auszahlung der Dividende von 0,70 Euro je Aktie an — beschlossen hatte der Vorstand diese bereits im Februar.

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