Siemens Energy Aktie: Beachtlicher Vorsprung!
Siemens Energy schüttet erstmals seit 2022 wieder eine Dividende aus, gestützt auf Rekordergebnisse und eine starke Auftragslage. Die Restrukturierung der Windkrafttochter Gamesa bleibt der größte Unsicherheitsfaktor.

- Erste Dividende seit 2022 in Höhe von 0,70 Euro
- Rekordauftragseingang und starker Free Cash Flow
- Ambitionierte Ziele für Umsatz und Ergebnis 2026
- Windkrafttochter Gamesa weiter im Fokus
Siemens Energy setzt ein Signal der Normalisierung: Nach zwei Jahren Pause gibt es wieder eine Dividende. Gleichzeitig bleibt ein Punkt der größte Unsicherheitsfaktor – die Zukunft der Windkrafttochter Siemens Gamesa. Kann der Konzern den Turnaround dort wie geplant schaffen, ohne die neue finanzielle Stärke zu verwässern?
Hauptversammlung: Ausschüttung nach Garantie-Rückzahlung
Auf der Hauptversammlung am 26. Februar in Berlin stimmten die Aktionäre einer Dividende von 0,70 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 zu. Der Beschluss fiel mit 99,99% Zustimmung nahezu einstimmig aus – und markiert die erste Ausschüttung seit 2022.
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Möglich wurde das Comeback der Dividende laut Unternehmen durch die vorzeitige Rückzahlung einer deutschen Staatsgarantie. Damit fielen auch die damit verbundenen Dividendenbeschränkungen weg. Untermauert wird der Schritt durch das Nettoergebnis von 1,685 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2025.
Rekordaufträge, klare Ziele – und ein heiß gelaufener RSI
Operativ kommt Rückenwind hinzu: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Siemens Energy einen Rekordauftragseingang von knapp 18 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand stieg auf 146 Mrd. Euro. Auch der Free Cash Flow erreichte mit 2,9 Mrd. Euro einen Rekordwert.
Für das Gesamtjahr 2026 bleibt das Management ambitioniert: erwartet werden 11–13% vergleichbares Umsatzwachstum, 9–11% Marge vor Sondereffekten sowie 3–4 Mrd. Euro Nettoergebnis und 4–5 Mrd. Euro Free Cash Flow pre tax.
Am Markt spiegelt sich der Optimismus bereits wider: Der Schlusskurs lag am Freitag bei 165,00 Euro, nach +14,82% in 30 Tagen und +34,36% seit Jahresbeginn. Auffällig: Der RSI (14 Tage) von 85,4 deutet auf eine sehr starke, kurzfristig überdehnte Dynamik hin.
US-Investitionen, Rückkauf – und der Streit um Gamesa
Wachstum soll auch aus den USA kommen: Rund 1 Mrd. US-Dollar will Siemens Energy in US-Netz- und Gasturbinenfertigung investieren, um die steigende Stromnachfrage von Rechenzentren zu bedienen. Zudem bekräftigte CEO Christian Bruch die Kapitalallokation: Dividenden und Aktienrückkäufe sollen kombiniert werden, das geplante Aktienrückkaufprogramm von bis zu 6 Mrd. Euro bis Ende GJ 2028 bleibt stehen.
Der zentrale Diskussionspunkt der Hauptversammlung war jedoch Siemens Gamesa. Während ein US-Aktivist einen Spin-off forderte, stellten sich Management und wichtige Großaktionäre hinter die Restrukturierung – auch mit dem Argument, ein sofortiger Verkauf oder eine Abspaltung könne einem Schritt „unter Wert“ gleichkommen. Der Konzern hält am Ziel fest, im Geschäftsjahr 2026 bei Gamesa den Break-even zu erreichen.
Am 12. Mai 2026 folgt der nächste Quartalsbericht (Q2 2026). Dann wird sich zeigen, ob die starken Auftrags- und Cashflow-Signale anhalten – und ob der Gamesa-Fahrplan Richtung Break-even weiter wie geplant verläuft.
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