Siemens Energy Aktie: Bis 2030 ausverkauft

Siemens Energy verzeichnet eine vollständige Auslastung bis 2030, angetrieben durch die globale Energiewende und steigende Stromnachfrage. Die Aktie gewinnt durch robuste Auftragslage und strategische Maßnahmen.

Die Kernpunkte:
  • Produktionskapazitäten bis 2029 bereits vergeben
  • Starker Auftragsbestand durch globale Energiewende
  • Netzsparte als verlässlicher Ertragsbringer
  • Aktienkurs profitiert von positiver Entwicklung

Wer heute bei Siemens Energy Großanlagen für die Energieinfrastruktur bestellt, muss viel Geduld mitbringen. Die Produktionskapazitäten des Konzerns sind für das Jahr 2029 bereits weitgehend vergeben, und selbst für 2030 füllen sich die Reservierungen zusehends. Dieser enorme Vorlauf belegt die starke Position des Unternehmens beim globalen Ausbau der Stromnetze und der Bewältigung der Energiewende.

Befeuert wird diese Entwicklung durch den weltweit rasant steigenden Strombedarf. Neben der klassischen Elektrifizierung treiben vor allem der Bau neuer Rechenzentren und die Digitalisierung der Industrie die Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik auf neue Höchststände. Allein im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sicherte sich das Unternehmen Aufträge mit einem Volumen von über 13 Gigawatt. Die Börse honoriert die robuste Auftragslage: Am Mittwoch legte der Kurs um 4,22 Prozent auf 152,05 Euro zu.

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Profitabilität und strategische Schritte

Besonders die Netzsparte „Grid Technologies“ erweist sich als verlässlicher Ertragsbringer, der sein hohes Margenniveau über das gesamte Jahr hinweg stabil halten soll. Gleichzeitig hellt sich das Bild beim einstigen Sorgenkind auf, da die Windkrafttochter Siemens Gamesa ihren operativen Verlust zuletzt deutlich reduzieren konnte.

Flankiert wird die operative Erholung von strategischen Kapitalmaßnahmen, die das Vertrauen des Managements in die eigene Bewertung unterstreichen. Das Anfang März gestartete Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro stützt die Notierung ebenso wie die jüngste Aufnahme in den europäischen Leitindex Stoxx Europe 50.

Mit einem Auftragspolster, das bis an das Ende des Jahrzehnts reicht, verlagert sich der Fokus nun vollständig auf die operative Umsetzung. Die planmäßige Ausweitung der Fabrikkapazitäten bildet die zwingende Voraussetzung, um die milliardenschweren Bestellungen in den kommenden Jahren profitabel abzuwickeln.

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