Siemens Energy Aktie: Gamesa-Verlust auf 44 Millionen geschrumpft
Siemens Energy profitiert von KI-Boom mit Rekordaufträgen, hebt Prognose an, verfehlt aber Umsatzziele. Gamesa-Verluste sinken deutlich.

- Rekordaufträge dank KI-Rechenzentren
- Umsatzprognose auf 14-16 Prozent angehoben
- Umsatz verfehlt Analystenerwartungen leicht
- Gamesa-Verluste schrumpfen auf 44 Millionen
Rekordaufträge treffen auf verfehlte Umsatzziele. Bei Siemens Energy zeichnet das zweite Quartal ein zwiespältiges Bild. Der Konzern profitiert massiv vom KI-Boom und hebt seine Jahresprognose deutlich an. Das Sorgenkind Siemens Gamesa bremst die Euphorie jedoch leicht.
KI-Boom treibt das Netzgeschäft
Der eigentliche Paukenschlag gelang beim Auftragseingang. Siemens Energy sammelte im abgelaufenen Quartal Bestellungen im Wert von fast 17,8 Milliarden Euro ein. Das entspricht einem Plus von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens Energy?
Ein wesentlicher Treiber ist der Ausbau von KI-Rechenzentren. Diese machten im Vorquartal rund ein Viertel der gesamten Nachfrage aus. Besonders die Sparte Grid Technologies profitiert stark und verzeichnete einen Auftragszuwachs von 41 Prozent.
Die Folge: Das Management schraubt die Ziele für das laufende Jahr nach oben. Der Konzern erwartet nun ein Umsatzwachstum zwischen 14 und 16 Prozent. Der Nettogewinn soll auf rund vier Milliarden Euro klettern.
Ein makelloses Quartal war es dennoch nicht. Der Umsatz stieg zwar auf knapp 10,3 Milliarden Euro. Damit verfehlte das Unternehmen die Markterwartungen jedoch um eine halbe Milliarde. Auch der Nettogewinn von 835 Millionen Euro enttäuschte die Analysten leicht.
Fortschritte bei Gamesa
Der Blick der Investoren richtet sich zunehmend auf die Windkrafttochter Siemens Gamesa. Das Segment bleibt das Sorgenkind des Konzerns. Die Verluste schrumpften im abgelaufenen Quartal jedoch auf 44 Millionen Euro. Im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 249 Millionen Euro.
Am Aktienmarkt kommen die operativen Fortschritte gut an. Die Aktie notiert aktuell bei knapp 186 Euro und bewegt sich nahe ihres jüngsten 52-Wochen-Hochs. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf beachtliche 51 Prozent.
Parallel dazu stützt das laufende Rückkaufprogramm den Kurs. Bis Ende 2028 erwirbt Siemens Energy eigene Aktien im Wert von bis zu sechs Milliarden Euro. Bislang kaufte das Unternehmen knapp 9,5 Millionen Papiere über die Börse.
Am 12. Mai 2026 veröffentlicht Siemens Energy den vollständigen Halbjahresbericht. Dann rückt vor allem die Margenentwicklung im Netzgeschäft in den Fokus. Investoren erhoffen sich zudem detaillierte Einblicke in den weiteren Sanierungsfahrplan bei Siemens Gamesa.
Siemens Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens Energy-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten Siemens Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




