Siemens Energy Aktie: Milliarden-Rückkauf

Der Energietechnikkonzern plant den Rückkauf eigener Aktien für bis zu sechs Milliarden Euro und profitiert von einem Rekordauftragsbestand. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • Sechs Milliarden Euro für Aktienrückkäufe bis 2028
  • Rekord-Auftragsbestand von 138 Milliarden Euro erreicht
  • Operative Marge steigt auf sechs Prozent
  • Baader Bank erhöht Kursziel auf 146 Euro

Siemens Energy macht Ernst: Bis 2028 will der Energietechnik-Konzern eigene Aktien für bis zu sechs Milliarden Euro zurückkaufen. Die Börse feiert das Programm als Signal der Stärke – die Aktie kletterte am Freitag auf 122,80 Euro und knüpft damit nahtlos an die Rallye des Vorjahres an.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Aktienrückkauf bis 2028: bis zu 6 Milliarden Euro
  • Auftragsbestand erreicht 138 Milliarden Euro
  • Operative Marge verbessert sich auf 6,0 Prozent
  • Baader Bank hebt Kursziel auf 146 Euro an

Sechs Milliarden Euro für eigene Aktien

Der geplante Rückkauf eigener Anteile ist mehr als nur Kapitalmarkt-Kosmetik. Das Management signalisiert damit: Die Liquidität ist gesichert, die Bilanz trägt wieder. Die Phase der Restrukturierung ist abgeschlossen. Durch die Verknappung der Aktien steigt rechnerisch der Gewinn je Aktie – ein klassischer Hebel zur Kurssteigerung.

Zudem wirkt das Programm als natürlicher Kursstabilisator. In Schwächephasen kauft das Unternehmen selbst zu, was den Kurs stützt. Institutionelle Investoren werten dies als Vertrauensbeweis: Wer so viel Geld für eigene Aktien ausgibt, muss von der operativen Stärke überzeugt sein.

Netzinfrastruktur als Wachstumsmotor

Operativ läuft es bei Siemens Energy ebenfalls rund. Der Auftragsbestand von 138 Milliarden Euro markiert einen historischen Höchststand. Besonders die Sparte Grid Technologies profitiert vom globalen Netzausbau. Die Energiewende braucht leistungsfähige Stromnetze – und hier hat sich der Konzern eine Schlüsselrolle gesichert.

Die operative Marge von 6,0 Prozent zeigt: Das Unternehmen arbeitet die Projekte nicht nur ab, sondern verdient dabei auch Geld. Die Probleme mit unprofitablen Windkraft-Aufträgen scheinen weitgehend verdaut, auch wenn Gamesa weiterhin Aufmerksamkeit erfordert.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Die Baader Bank bestätigte kürzlich ihre positive Einschätzung und setzte das Kursziel bei 146 Euro an. Das Handelsvolumen von über zwei Millionen Aktien am Freitag unterstreicht das anhaltende Interesse institutioneller Investoren. Der Titel bewegt sich deutlich oberhalb seiner gleitenden Durchschnitte und zeigt technische Stärke.

Nach dem Kursplus von rund 140 Prozent im Vorjahr sind die Erwartungen allerdings hoch. Jede operative Enttäuschung könnte schnell zu Gewinnmitnahmen führen. Aktuell spricht das Momentum jedoch für weitere Zugewinne – vor allem, solange die Auftragslage robust bleibt und das Rückkaufprogramm für Nachfrage sorgt.

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