Siemens Energy Aktie: Neuer Konkurrent startet durch
Der Energietechnik-Sektor erlebt einen Boom: Während Siemens Energy von der Energiewende profitiert, startet mit Asta Energy ein neuer Wettbewerber, an dem Siemens Energy beteiligt ist. Gleichzeitig treiben Nordsee-Anrainerstaaten den Offshore-Windausbau massiv voran.

- IPO des neuen Wettbewerbers Asta Energy steht bevor
- Siemens Energy ist Investor beim Börsengang
- Nordsee-Staaten planen gigantischen Offshore-Windausbau
- Branche investiert Milliarden und schafft neue Jobs
Die Siemens Energy-Aktie startet mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche, obwohl der Titel in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Rekordjagd hingelegt hat. Doch während sich Anleger über die jüngsten Kursgewinne freuen, bereitet sich ein neuer Wettbewerber auf den Markteintritt vor – und der könnte die Karten neu mischen.
Noch diese Woche will Asta Energy den Gang aufs Börsenparkett wagen. Für den 30. Januar ist die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Börse geplant. Was diesen Börsengang besonders brisant macht: Siemens Energy ist bereits als Investor an Bord.
Energiewende-Boom treibt Nachfrage
Die anhaltend starke Nachfrage nach Energietechnik zeigt sich nicht nur in der Kursentwicklung der etablierten Player. Der geplante IPO von Asta Energy unterstreicht, wie attraktiv der Sektor für Investoren geworden ist. Die vergangenen Wochen haben deutlich gemacht, dass die Transformation der Energiebranche in vollem Gange ist – und dass Unternehmen wie Siemens Energy davon profitieren.
Parallel dazu kommt beim Nordsee-Gipfel in Hamburg Bewegung in den Offshore-Windausbau. Die Energieminister der Anrainerstaaten haben einen Investitionspakt mit der Windindustrie und Netzbetreibern geschlossen. Bis zu 100 Gigawatt Erzeugungsleistung sollen grenzüberschreitend vernetzt werden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sprach vom Ziel, den “größten Energie-Hub der Welt” zu entwickeln.
Milliarden-Zusagen für die Branche
Die Vereinbarung sieht vor, dass die Industrie bis 2030 rund 9,5 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten investiert. Gleichzeitig sollen 91.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Branche, die Stromgestehungskosten bis 2040 um 30 Prozent zu senken.
Für Siemens Energy und andere Hersteller bedeutet das: kontinuierliche Ausschreibungen für Offshore-Windanlagen über 2030 hinaus. Die Planungssicherheit dürfte den Auftragsbüchern zusätzlichen Schub verleihen. Derzeit decken Offshore-Windparks etwa 5 Prozent des deutschen Stromverbrauchs – bis 2045 könnte dieser Anteil auf rund 20 Prozent steigen.
Die Nordsee-Anrainerstaaten haben sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2050 gemeinsam 300 Gigawatt Leistung zu installieren. Aktuell sind es gerade einmal 35 Gigawatt. Das entspricht nur gut einem Zehntel des Ausbauziels – ein riesiges Wachstumspotenzial für die gesamte Branche.
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