Siemens Energy Aktie: Traumstart ins Geschäftsjahr
Der Energietechnikkonzern verzeichnet im ersten Quartal ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum, angetrieben von einem Rekordauftragsbestand im Gasturbinen- und Netzgeschäft.

- Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gestiegen
- Auftragsbestand erreicht Rekordwert von 146 Milliarden Euro
- Gasturbinengeschäft mit über 80 Prozent Auftragswachstum
- Windsparte Siemens Gamesa zeigt erste Verbesserungen
Siemens Energy hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres ordentlich vorgelegt. Der Umsatz kletterte währungs- und portfoliobereinigt um 12,8 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Noch beeindruckender: Das bereinigte operative Ergebnis mehr als verdoppelte sich von 481 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro. Die operative Marge schoss dabei um 6,6 Prozentpunkte auf 12 Prozent nach oben – deutlich über dem Jahresziel von 9 bis 11 Prozent und klar oberhalb der Analystenerwartungen.
Unter dem Strich verdreifachte sich der Konzerngewinn nahezu auf 746 Millionen Euro. Die Reaktion der Anleger ließ nicht auf sich warten: Im vorbörslichen Handel legte die Aktie um rund 2 Prozent auf 156,90 Euro zu.
Gasturbinen und Netztechnik als Wachstumsmotoren
Hauptverantwortlich für die starke Entwicklung zeigt sich einmal mehr das Gasturbinengeschäft. Der Auftragseingang in diesem Segment explodierte regelrecht um über 80 Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Auch die Netztechnik-Sparte lieferte mit einem Auftragsplus von gut einem Fünftel einen soliden Beitrag. Die anhaltend hohe Stromnachfrage spielt dem Konzern dabei in die Karten.
Besonders interessant: Der größte Teil der Aufträge kam aus den USA. Dort plant das Unternehmen passenderweise, eine Milliarde Dollar zu investieren – offenbar ein strategischer Schachzug, um vom Boom der KI-Rechenzentren zu profitieren, die verstärkt auf Gaskraftwerke setzen.
Rekordauftragsbestand von 146 Milliarden Euro
Das Neugeschäft insgesamt zog vergleichbar um gut ein Drittel auf 17,6 Milliarden Euro an und markierte damit einen neuen Rekord. Siemens Energy sitzt nun auf einem Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro – eine beispiellose Größenordnung, die für gut gefüllte Auftragsbücher über Jahre hinweg sorgen dürfte.
Selbst das chronisch schwächelnde Windturbinengeschäft Siemens Gamesa zeigt erste Lebenszeichen: Die Verluste konnten deutlich reduziert werden. Konzernchef Christian Bruch kommentierte zuversichtlich: „Auch im Windgeschäft zeichnet sich eine leichte Verbesserung ab.“ Die Jahresprognose bestätigte das Management trotz des starken Starts – möglicherweise ein Zeichen von Vorsicht angesichts globaler Unsicherheiten.
Die Zahlen belegen: Siemens Energy profitiert massiv von der Energiewende und dem steigenden Strombedarf. Die Kombination aus starkem Gasturbinengeschäft, wachsender Netztechnik und einer sich stabilisierenden Windsparte könnte dem Konzern weiteren Auftrieb geben.
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