Siemens Energy Aktie: Zahlen übertreffen Erwartungen

Siemens Energy überrascht mit Rekordaufträgen und hebt Prognose für Umsatz, Marge und Cashflow deutlich an.

Die Kernpunkte:
  • Auftragseingang steigt um 23 Prozent
  • Grid Technologies als Wachstumstreiber
  • Cashflow-Prognose auf 8 Milliarden verdoppelt
  • Aktie legt nach Zahlen um drei Prozent zu

Siemens Energy hat am gestrigen Abend Quartalszahlen präsentiert, die den Markt positiv überraschten. Der Auftragseingang kletterte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 um 23 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro — Analysten hatten lediglich rund 15,9 Milliarden Euro auf dem Zettel. Auf Tradegate legte die Aktie daraufhin um rund 3 Prozent zu.

Grid Technologies als Wachstumsmotor

Besonders das Segment Netztechnik zieht an. Die Jahresprognose für Grid Technologies wurde auf ein Umsatzwachstum von 25 bis 27 Prozent nach oben revidiert — zuvor hatte das Unternehmen 19 bis 21 Prozent in Aussicht gestellt. Auch die Margenerwartung für diese Sparte stieg auf 18 bis 20 Prozent, nach bislang 16 bis 18 Prozent.

Auf Konzernebene ergibt sich ein ähnlich positives Bild: Die bereinigte Ergebnismarge soll nun bei 10 bis 12 Prozent landen, ein Prozentpunkt höher als die bisherige Prognose. Das bereinigte Ergebnis erreichte im zweiten Quartal 1,16 Milliarden Euro, ein Anstieg von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Cashflow-Prognose mehr als verdoppelt

Der wohl markanteste Schwenk betrifft den freien Cashflow. Siemens Energy erwartet für das Gesamtjahr nun rund 8 Milliarden Euro — die ursprüngliche Prognose lag bei 4 bis 5 Milliarden Euro. Beim Nachsteuergewinn wurde die bislang kommunizierte Spanne von 3 bis 4 Milliarden Euro auf einen festen Zielwert von rund 4 Milliarden Euro präzisiert.

Das Gesamtjahreswachstum beim bereinigten Umsatz soll nun 14 bis 16 Prozent erreichen, nach zuvor angepeilten 11 bis 13 Prozent. Auch für die Windkrafttochter Gamesa wurde der Ausblick leicht angehoben — der Breakeven bleibt das erklärte Ziel.

Die Zahlen unterstreichen, wie konsequent sich der Konzern in den vergangenen Quartalen neu aufgestellt hat. Insbesondere die Netztechnik profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Infrastruktur für die Energiewende — ein Trend, der Siemens Energy strukturell in eine günstige Position bringt.

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