Siemens Energy Aktie: Zwei Fronten, ein Ziel
Siemens Energy meldet operative Fortschritte im polnischen Offshore-Windpark Baltica 2 und bei der Inbetriebnahme von Batteriezügen in Dänemark, während die Aktie aktuell unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt notiert.

- Vertrag für Windkraft-Türme im Projekt Baltica 2
- Batteriezüge in Dänemark erfolgreich in Betrieb
- Aktienkurs notiert unter 50-Tage-Durchschnitt
- Inbetriebnahme des Windparks für 2027 geplant
Offshore-Windkraft in Polen, Batteriezüge in Dänemark: Siemens Energy meldet dieser Tage operative Fortschritte auf gleich zwei Feldern — und zeigt damit, wie breit das Unternehmen seinen Dekarbonisierungskurs aufgestellt hat.
Baltica 2: Lieferlogistik nimmt Form an
Im polnischen Offshore-Projekt Baltica 2 hat Siemens Gamesa heute eine Vereinbarung mit Baltic Towers unterzeichnet. Das Joint Venture produziert in einem neu errichteten Werk in Gdańsk die Turmsektionen für den geplanten Windpark. Insgesamt 107 Turbinen des Typs SG 14-MW sollen dort installiert werden — bei einer Gesamtkapazität von 1,5 Gigawatt genug, um rechnerisch rund 2,5 Millionen Haushalte zu versorgen.
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Die finale Investitionsentscheidung für das von PGE und Ørsted entwickelte Projekt fiel bereits im Januar 2025. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Mit der Sicherung der Turmkomponenten schließt sich eine weitere Lücke in der Lieferkette.
Batteriezüge ersetzen Dieselflotte
Parallel dazu hat der dänische Betreiber Midtjyske Jernbaner die ersten Siemens Mireo Plus B-Züge in Betrieb genommen. Die sieben Einheiten laden über Oberleitungen und schaffen auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten in Nordwest-Jütland bis zu 80 Kilometer Batteriereichweite. Für die Züge benötigte Batterien sollen künftig in einer eigenen Fertigungsstätte in Bayern produziert werden — ein weiterer Schritt zur Fertigungstiefe im Mobilitätssegment.
Kurs unter dem 50-Tage-Durchschnitt
An der Börse spielt die operative Meldungslage heute kaum eine Rolle. Die Aktie gibt rund 1,6 Prozent nach und notiert mit knapp 144 Euro merklich unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 151 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen summieren sich die Verluste auf über 13 Prozent — der Rückzug vom Allzeithoch bei 169,20 Euro, das Ende Februar markiert wurde, setzt sich damit fort. Auf Jahressicht steht mit einem Plus von rund 17 Prozent dennoch eine solide Performance.
Der operative Fortschritt bei Baltica 2 und der Markteintritt im dänischen Schienenverkehr bestätigen die Umsetzung der Auftragspipeline — entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob das Unternehmen die Inbetriebnahme des Großprojekts 2027 planmäßig erreicht.
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