Siemens Healthineers Aktie: 6 Milliarden für Diagnostiksparte
Siemens Healthineers erwägt Verkauf der schwächelnden Diagnostiksparte für rund sechs Milliarden Euro an Finanzinvestoren.

- Verkaufserlös von rund sechs Milliarden Euro erwartet
- Fokus auf Bildgebung und Krebstherapie geplant
- Aktie fällt auf neues Jahrestief von 35,44 Euro
- Analysten sehen Kurspotenzial von über 50 Prozent
Das Sorgenkind soll offenbar weg. Siemens Healthineers prüft Medienberichten zufolge den Verkauf seiner Diagnostiksparte an Private-Equity-Investoren. Ein möglicher Deal könnte rund sechs Milliarden Euro einbringen. Das würde dem Medizintechnikkonzern in einer schwierigen Phase dringend benötigte Liquidität verschaffen.
Seit Längerem bremst das Diagnostikgeschäft die Gesamtentwicklung aus. Vor allem auf dem wichtigen chinesischen Markt schwächelt die Nachfrage erheblich. Verkauft der Konzern die Sparte, kann sich das Management voll auf die renditestarken Bereiche Bildgebung und Krebstherapie konzentrieren.
Umbau vor der Unabhängigkeit
Die Pläne passen zur geplanten Neuaufstellung. Die Muttergesellschaft Siemens AG bereitet derzeit die Abspaltung ihrer restlichen Anteile vor. Im Februar 2027 stimmt die Hauptversammlung über diesen Schritt ab. Healthineers muss bis dahin seine Eigenständigkeit festigen. Die potenziellen Verkaufserlöse könnten den massiven Schuldenberg von rund 14 Milliarden Euro deutlich schrumpfen lassen.
Die Folge: Skepsis an der Börse. Die Aktie rutschte heute auf ein neues Jahrestief bei 35,44 Euro ab. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust damit auf rund 20 Prozent. Ein erfolgreicher Milliarden-Deal könnte diese Talfahrt stoppen und den Kurs stabilisieren.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der jüngsten Kursverluste sehen Experten erhebliches Aufwärtspotenzial. Der Analystenkonsens verortet das durchschnittliche Kursziel aktuell bei gut 54 Euro. Das entspricht einem theoretischen Aufschlag von über 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Bewertungsniveau.
Mehr Klarheit gibt es in wenigen Tagen. Am 7. Mai präsentiert Siemens Healthineers die neuesten Quartalszahlen. Anleger erwarten dann Details zu den möglichen Verkaufsgesprächen. Parallel muss das Management beweisen, dass die Jahresziele trotz der widrigen Umstände erreichbar bleiben. Der Vorstand plant bislang mit einem Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent.
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