Siemens Healthineers Aktie: Abwärts ohne Halt?
Siemens Healthineers präsentiert am Donnerstag die Zahlen zum zweiten Quartal. Analysten erwarten einen Gewinnrückgang, während Chartmarken und China-Gegenwind die Aktie belasten.

- Analysten rechnen mit sinkendem Gewinn
- China-Geschäft und Währungen belasten
- Charttechnik zeigt wichtige Unterstützung
- Jahresprognose im Fokus der Anleger
Am Donnerstag, den 7. Mai, legt Siemens Healthineers seinen Bericht für das zweite Quartal vor. Der Termin fällt in eine Phase erheblicher Kursschwäche — die Aktie notiert bei 34,88 Euro und damit weit unter ihren gleitenden Durchschnitten.
Was Analysten erwarten
Der Konsens liegt beim bereinigten Ergebnis je Aktie bei rund 0,50 Euro. Das wäre ein spürbarer Rückgang gegenüber den 0,56 Euro aus dem Vorjahresquartal. Beim Umsatz rechnen Analysten mit etwa 5,93 Milliarden Euro.
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Im Mittelpunkt stehen zwei Segmente: Imaging und die Krebstherapiesparte Varian. Imaging punktete zuletzt mit der Photonen-Zähl-CT. Die operative Marge in der Labordiagnostik bleibt hingegen ein offener Punkt.
China und Währungen als Belastung
Das Management hatte bereits gewarnt: Das Wachstum könnte unter dem langfristigen Zielkorridor liegen. Grund sind schwierige Vorjahresvergleiche in China und Lieferkettenanpassungen. Negative Währungseffekte kommen obendrein.
Als Gegengewicht gelten die sogenannten Value Partnerships — langfristige Service- und Ausrüstungsverträge mit Klinikbetreibern. Sie sollen die Umsatzplanung stabiler machen. Barclays und Berenberg halten ihre Kursziele bei 54 bis 55 Euro. Das impliziert deutliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau.
Charttechnik zeigt klare Grenzen
Das 52-Wochen-Tief liegt bei 33,62 Euro. Diese Marke gilt als zentrale Unterstützung. Ein Rutsch darunter würde weiteren Verkaufsdruck erzeugen.
Nach oben wirkt der Bereich um 36,50 Euro als erster Widerstand. Erst ein Ausbruch darüber würde das kurzfristige Chartbild verbessern.
Der entscheidende Impuls kommt am Donnerstag. Bestätigt Siemens Healthineers trotz China-Gegenwind die Jahresprognose, könnte das die Basis für eine Stabilisierung des Kurses legen. Nach den Zahlen plant das Unternehmen Roadshows und virtuelle Investorentreffen für Londoner Investoren.
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