Siemens Healthineers Aktie: Konkurrent GE schraubt Ausblick hoch
GE HealthCare rechnet mit rund vier Prozent Umsatzplus; Siemens Healthineers veröffentlicht am 5. November Quartals- und vorläufige Jahreszahlen.

- GE HealthCare erwartet vier Prozent Umsatzwachstum
- Siemens-Zahlen erscheinen am 5. November
- Aktienrückkauf umfasst bislang 3.579.346 Papiere
- Kooperation zu implantierbaren Gehirnschnittstellen vereinbart
Siemens Healthineers steht im Branchenvergleich einem stärkeren Ausblick des Konkurrenten GE HealthCare gegenüber. Medienberichten zufolge hob dieser am Mittwoch nach einem besser als erwarteten dritten Quartal seine Prognose für 2026 an und erwartet rund 4 % vergleichbares Umsatzwachstum. Die Berichterstattung stellte dies einem ausgebliebenen gleichartigen Impuls bei Siemens Healthineers gegenüber.
Geschäftszahlen folgen am 5. November
Siemens Healthineers hat für den 5. November die Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals und vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 angekündigt. Die Unternehmensseite nennt dafür 7 Uhr MEZ; außerdem ist ein Analystencall vorgesehen.
Beim laufenden Aktienrückkauf meldete Siemens Healthineers am 26. Oktober den Erwerb von 50.000 eigenen Aktien. Die Käufe betrafen den Zeitraum vom 19. bis einschließlich 25. Oktober und wurden mit der 21. Zwischenmeldung veröffentlicht.
Seit Beginn des Programms am 1. Juni waren damit bis zum Ende dieses Berichtszeitraums insgesamt 3.579.346 eigene Aktien erworben worden.
Neuausrichtung und Zusammenarbeit als Hintergrund
Vor gut drei Wochen stellte Siemens Healthineers den Verkauf von Ultraschallsystemen für die allgemeine Bildgebung ein. Als Grund nannte das Unternehmen die stärkere Ausrichtung auf interventionelle Bildgebung, bildgeführte Therapie, Software und künstliche Intelligenz. Spezialisierte Systeme bleiben im Portfolio; Service und Support für bestehende Kunden sollen fortgeführt werden.
Vor rund zwei Wochen vereinbarten Siemens Healthineers und Paradromics zudem eine strategische Zusammenarbeit für implantierbare Gehirn-Computer-Schnittstellen. Nach Angaben von Paradromics wollen die Partner einen multimodalen Bildgebungsablauf entwickeln, der den Einsatz solcher Implantate unterstützen soll. Vorgesehen sind die Bewertung der Patienteneignung, die Operationsplanung, die Implantation sowie die langfristige Erfolgskontrolle.
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