Siemens: Wird ein früheres Kerngeschäft verkauft?

Die Aktie des Technologiekonzerns Siemens hat einen kräftigen Satz nach oben geschafft. Was allein schon aus charttechnischer Sicht sehr interessant ist.

Denn damit wird letztlich ein Test der Unterstützung durch die 100-Tage-Linie komplettiert und gleichzeitig eine aktuelle Widerstandszone bei rund 118,55 Euro übertroffen. Auslöser für die kleine Rallye ist eine Nachricht, auf die mancher Anleger schon lange gewartet hat.

Siemens reagiert auf Marktwandel

Denn Siemens denkt offenbar darüber nach, das Geschäft mit großen Grasturbinen für Kraftwerke zu verkaufen. Noch sind es nur Gerüchte. Doch ein solcher Schritt wäre nur folgerichtig. Denn die Sparte, die früher eines der Aushängeschilder im Energiebereich des Konzerns war, arbeitet zunehmend defizitär. Was damit zu tun hat, dass immer mehr Versorger auf erneuerbare Energien umstellen und entsprechende Gasturbinen nicht mehr benötigen.

Holding-Struktur wird ausgebaut

Auch wenn es noch Spekulationen sind, so senden sie doch ein wichtiges Signal. Nachdem Siemens bereits erfolgreich seine neue Holding-Strategie umgesetzt hat (Beispiele Siemens Gamesa und Healthineers) könnten nun die Belastungen abgearbeitet werden. Und das sollte insgesamt der Marktbewertung des Konzerns wieder deutlicher auf die Sprünge helfen.

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