Silber: Historischer Crash!
Die Nominierung des geldpolitischen Falken Kevin Warsh zur neuen Fed-Spitze löste einen massiven Ausverkauf bei Silber aus, der den Preis um über 30 Prozent einbrechen ließ.

- Nominierung von Kevin Warsh als Auslöser
- Silberpreis stürzte zeitweise über 30 Prozent ab
- Gold und Minenaktien ebenfalls unter starkem Druck
- Physischer Markt zeigt anhaltend hohe Nachfrage
Kevin Warsh als neuer Fed-Chef nominiert – und die Edelmetallmärkte kollabieren. Was am Donnerstag noch bei über 120 US-Dollar ein Allzeithoch markierte, stürzte am Freitag zeitweise um mehr als 30 Prozent ab. Ein Ausverkauf historischen Ausmaßes.
Die Fakten im Überblick:
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- Silber fällt am Freitag zeitweise auf 76,50 US-Dollar (-30 bis -34 %)
- Auslöser: Trump nominiert Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden
- Gold ebenfalls unter Druck, zeitweise unter 5.000 US-Dollar
- Minenaktien wie Coeur Mining verlieren zweistellig (-14 %)
- Jahresperformance trotz Crash weiter positiv
Warsh-Nominierung beendet Geldentwertungs-Wette
Die Ursache für den Absturz liegt in Washington. Donald Trump nominierte Kevin Warsh zum Nachfolger von Jerome Powell an der Spitze der Federal Reserve. Warsh gilt als geldpolitischer „Falke“ und Verfechter strikter Preisstabilität.
Für die Rohstoffmärkte bedeutet das eine fundamentale Neubewertung. Der sogenannte „Debasement-Trade“ – die monatelange Wette auf eine fortlaufende Entwertung von Papierwährungen – wurde schlagartig obsolet. Investoren preisen nun eine stärkere, politisch unabhängigere Fed ein. Der US-Dollar gewann an Boden, Sachwerte gerieten massiv unter Druck.
Extremer überkaufter Zustand entlud sich
Die technischen Voraussetzungen für eine scharfe Korrektur waren bereits gegeben. Der Relative-Stärke-Index (RSI) hatte vor dem Crash Werte um 90 erreicht – ein extrem überkauftes Niveau. Die Warsh-Meldung wirkte als Katalysator für eine ohnehin fällige Gewinnmitnahme.
Parallel zu Silber brach auch Gold ein. Je nach Datenanbieter verlor das gelbe Metall zwischen 5 und 12 Prozent. Der Stoxx 600 Basic Resources Index gab ebenfalls nach. Minenaktien wurden besonders hart getroffen.
Physischer Markt zeigt anderes Bild
Während Papiermärkte einbrachen, berichten Schweizer Händler von anhaltend hoher Nachfrage. Philoro meldete für Januar eine Umsatzsteigerung von 374 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Lieferengpässe bestehen weiterhin.
Das Silver Institute verweist auf ein strukturelles Defizit, das bereits im fünften Jahr in Folge besteht. Die Diskrepanz zwischen Papier- und Physikmarkt bleibt bestehen – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Preisbildung.
Am Freitag schloss Silber bei 85,14 US-Dollar, ein Minus von über 26 Prozent zum Vortag. Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob sich im Bereich um 80 US-Dollar eine Bodenbildung abzeichnet oder ob gehebelte Positionen weiteren Verkaufsdruck auslösen.
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