Silber: Japan-Wahl treibt Rally

Der deutliche Wahlsieg der japanischen Regierungskoalition löst eine Erholung des Silberpreises aus. Nach einer turbulenten Phase kehrt Risikoappetit an die Märkte zurück, während die Aufmerksamkeit auf US-Daten ruht.

Die Kernpunkte:
  • Starker Anstieg nach Wahlergebnis in Japan
  • Absolute Mehrheit ermöglicht expansive Fiskalpolitik
  • Erholung nach volatiler Phase mit Rekordhoch
  • Markt fokussiert sich auf US-Arbeitsmarktdaten

Der Silberpreis schnellt am Montag um über 4 Prozent nach oben und überschreitet erneut die Marke von 80 US-Dollar pro Unze. Auslöser ist der deutliche Wahlsieg der japanischen Regierungskoalition, der massive Konjunkturprogramme erwarten lässt. Nach wochenlanger Achterbahnfahrt kehrt damit wieder Risikoappetit an die Märkte zurück.

Japan-Wahl als Katalysator

Premierministerin Sanae Takaichi und ihre Liberaldemokratische Partei (LDP) sicherten sich am Sonntag eine absolute Mehrheit im Unterhaus. Das Ergebnis wird als klares Mandat für eine expansive Fiskalpolitik gewertet. Die Aussicht auf umfangreiche staatliche Ausgabenprogramme aktiviert den „Risk-On“-Modus an den globalen Finanzmärkten.

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Während der Nikkei 225 auf neue Rekordhochs klettert, profitiert auch Silber von der Erwartung steigender globaler Liquidität. Am Montag notiert das Edelmetall im Bereich von 81,50 bis 82,00 US-Dollar.

Erholung nach turbulenten Wochen

Der aktuelle Anstieg markiert eine Stabilisierung nach extremer Volatilität. Ende Januar hatte Silber noch Rekordhochs bei rund 121 US-Dollar erreicht, bevor eine scharfe Korrektur einsetzte. Zwei Faktoren trieben den Absturz:

  • Erhöhte Margin-Anforderungen: Die CME Group hob die Sicherheitsleistungen für Terminkontrakte mehrfach an und löste damit Zwangsliquidierungen bei spekulativen Positionen aus.
  • Fed-Personalien: Die Nominierung von Kevin Warsh als US-Notenbankchef durch Donald Trump sorgte für Unsicherheit über den künftigen Zinskurs.

Analysten verweisen zudem auf ein strukturelles Defizit im Silbermarkt für 2026, das die Preise fundamental stützt.

US-Arbeitsmarktdaten im Fokus

Die Aufmerksamkeit der Händler richtet sich nun auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Erwartet wird ein solider Stellenaufbau bei einer stabilen Arbeitslosenquote von etwa 4,4 Prozent. Gleichzeitig gehen Marktteilnehmer davon aus, dass die Federal Reserve die Zinsen im März unverändert lässt, erste Senkungen jedoch für Juni oder September einpreist. Ein schwächerer US-Dollar zum Wochenstart unterstützt die Edelmetallnotierungen zusätzlich.

Geopolitisch bleibt die Lage angespannt: Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman endeten am Freitag ohne Einigung über die Urananreicherung. Sollten die US-Arbeitsmarktdaten von den Erwartungen abweichen, dürfte dies die nächste Bewegung beim Silberpreis auslösen.

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