Silber Preis: 6 Prozent Plus auf 77 Dollar

Ein mögliches US-Iran-Abkommen treibt den Silberpreis auf ein Monatshoch. Sinkende Ölpreise und schwacher Dollar stützen den Edelmetall-Rally.

Die Kernpunkte:
  • Silber erreicht neues Monatshoch
  • US-Iran-Abkommen als Auslöser
  • Ölpreise brechen zweistellig ein
  • Industrienachfrage bleibt hoch

Ein überraschendes Signal aus dem Nahen Osten versetzt den Rohstoffmarkt in Bewegung. Der Silberpreis klettert zur Wochenmitte im Intraday-Handel um mehr als sechs Prozent. Mit Kursen von über 77 US-Dollar je Feinunze erreicht das Edelmetall ein neues Monatshoch. Auslöser ist eine mögliche diplomatische Wende.

Geopolitik drückt Öl und stützt Edelmetalle

Medienberichten zufolge steht ein weitreichendes Abkommen zwischen den USA und dem Iran im Raum. Teheran soll internationale UN-Inspektionen akzeptieren. Parallel dazu stoppt das Land die Urananreicherung für mindestens zwölf Jahre. Im Gegenzug lockert Washington bestehende Wirtschaftssanktionen.

Die Folge: eine massive Kettenreaktion. Die Aussicht auf Deeskalation ließ die Ölpreise für Brent und WTI im zweistelligen Prozentbereich einbrechen. Sinkende Inflationserwartungen und ein schwächerer US-Dollar treiben Investoren nun in Edelmetalle. Silber profitiert von dieser Umschichtung überproportional.

Industrie greift zu

Neben der Geopolitik stützt die reale Wirtschaft den Kurs. Die Nachfrage aus der Photovoltaik und der Elektromobilität bleibt unverändert hoch. Das zeigt sich auch im direkten Vergleich mit Gold. Das gelbe Edelmetall stieg zwar ebenfalls auf über 4.710 US-Dollar. Silber lieferte indes eine deutlich stärkere Performance ab.

Die Gold-Silber-Ratio sank folglich auf einen Wert von rund 61. Marktbeobachter werten dies als klares Interesse an dem Industriemetall. Auf Jahressicht steht für Silber mittlerweile ein Plus von 132 Prozent auf der Kurstafel.

Solide Basis der Produzenten

Trotz des Kurssprungs bleibt das technische Bild gemischt. Der Preis notiert weiterhin unter der 50-Tage-Linie. Analysten verweisen jedoch auf ein verbessertes Momentum durch positive Trendsignale.

Die operative Basis der Minenbetreiber untermauert die aktuelle Stärke. Pan American Silver meldete für das erste Quartal eine Produktion von 6,4 Millionen Unzen. Die Gesamtkosten sanken dabei auf 6,63 US-Dollar pro Unze. Solche Margen bieten dem Sektor einen robusten Puffer für die kommenden Monate.

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