Silver One Aktie: Candelaria-Bohrung erweitert Mineralisierung
Ein Bohrloch auf Candelaria traf auf silberreiche Mineralisierung; auf Phoenix läuft eine geophysikalische Untersuchung.

- 9,14 Meter mit 472 g/t Silber
- Candelaria-Zone reicht tiefer als modelliert
- Phoenix-Messprogramm umfasst bis zu 2.800 Stationen
- Silver One meldete Aktienoptionen und Deferred Share Units
Die Aktie von Silver One verzeichnete am Freitag ein Kursplus von 6,1% auf einen Schlusskurs von 0,2800 €, während die Entwicklung seit Jahresanfang bei -26% liegt. Für die jüngste Aufwärtsbewegung gab es vom Unternehmen keine tagesaktuellen Meldungen. Medienberichten zufolge legten die Silberpreise am Freitag jedoch spürbar zu, was der Aktie im Rohstoffsektor ein positives Marktumfeld bot.
Im allgemeinen Börsenhandel spiegeln sich neben den Preisen am Edelmetallmarkt vor allem die operativen Schritte wider, mit denen das Unternehmen seine Liegenschaften vorantreibt. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf konkrete geologische Fortschritte bei den Bohr- und Messprogrammen, da diese Aufschluss über das Potenzial der Vorkommen geben und künftige Ressourcenschätzungen maßgeblich beeinflussen können.
Candelaria-Bohrungen erweitern bekannte Zone
Einen wesentlichen Meilenstein bildeten die ersten Ergebnisse aus dem aktuellen Bohrprogramm auf dem Candelaria-Projekt, die Silver One am 17. September vorlegte. Das Bohrloch SOC26-196A durchteufte einen Abschnitt von 9,14 Metern mit durchschnittlich 472 g/t Silber sowie Beiprodukten von Gold, Blei und Zink. Damit erweiterte das Bohrloch die bekannte Mineralisierung neigungsabwärts deutlich über das bisherige Modell hinaus.
Die Laboranalysen weiterer Bohrungen der Kampagne standen zu diesem Zeitpunkt noch aus. Zudem kündigte das Unternehmen an, dass die Bohrarbeiten fortgeführt werden, sobald das beauftragte Auftragsunternehmen gegen Monatsende vor Ort einsatzbereit ist.
Für das geologische Modell liefert der erfolgreiche Tiefenansatz eine wichtige Bestätigung, dass die mineralisierten Strukturen auch abseits der bisher erfassten Kernzonen kontinuierlich fortbestehen.
Geophysik am Phoenix-Projekt in Arizona
Parallel dazu treibt das Unternehmen das Phoenix-Silberprojekt im US-Bundesstaat Arizona voran. Dort begann Mitte September eine neue geophysikalische Untersuchung auf einem ausgewählten Zielareal. Mithilfe einer systematischen Mikrogravitationsmessung soll vor Ort gezielt überprüft werden, ob im Untergrund bisher unentdeckte, besonders dichte metallische Körper vorhanden sind.
Das Messprogramm umfasst bis zu 2.800 Stationen auf einem engmaschigen Fünf-Meter-Raster. Für die Messungen im Gelände und die nachfolgende Auswertung der Daten ist jeweils ein Zeitraum von etwa einem Monat vorgesehen. Zeitgleich mit dem Beginn dieser Arbeiten meldete das Unternehmen die Ausgabe von 4.775.000 Aktienoptionen sowie 2.850.000 Deferred Share Units an Führungskräfte, Direktoren und Berater.
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