SinnerSchrader mit starker Ergebnissteigerung

Die Digitalagentur SinnerSchrader präsentierte heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/2016 (September bis November 2015). Auffallend war die starke Steigerung des EBITA und Konzernergebnisses.

 

© Pixabay
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Der Nettoumsatz erreichte im Berichtszeitraum 12,8 Mio. Euro und damit ein Plus von 3,3% gegenüber dem Vorjahr. Die im Juni vergangenen Jahres vom Vorstand getroffene Entscheidung, sich aus dem Next-Audience-Geschäft zurückzuziehen wirkte sich auf den Gesamtumsatz entsprechend aus.

Ließe man dieses Geschäft außer Acht, hätte das Umsatzplus bei 8,1% gelegen. Die Sparte Interactive Marketing verzeichnete ein Umsatzplus von 12,4%. In diesem Segment lagen die Auftragseingänge etwa doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal. Zugleich konnte SinnerSchrader für die Sparte Interactive Commerce als neuen Kunden die HSE24 zum Ende des ersten Quartals gewinnen.

 

Konzernergebnis mit starkem Zuwachs

Das operative Ergebnis erreichte im Berichtszeitraum gut 0,8 Mio. Euro. Damit konnte der Konzern das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdreifachen. Hier trugen die Verringerungen der Verluste von Next-Audience neben einer Verbesserung der Effizienz ihren Teil dazu bei.

Das Konzernergebnis lag bei fast 0,6 Mio. Euro und damit um das 4fache über dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Das Ergebnis je Aktie lag damit bei 0,05 Euro. Der operative Cashflow verzeichnete im ersten Quartal einen Mittelzufluss von rund 1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 54,4%.

Zugleich wurden – wie von SinnerSchrader im Vorfeld auch erwartet – die Zahlen des vierten Quartals des Vorjahres nicht erreicht. Hier lag der Umsatz bei 13,4 Mio. Euro, das EBITA bei 1,2 Mio. Euro und das Konzernergebnis bei 1,1 Mio. Euro. Neben den üblichen saisonalen Faktoren führte der Konzern als weiteren Grund eine in das Berichtsquartal fallende Fortbildungsinitiative sowie zwei vom Konzern ausgerichtete Konferenzen an.

 

SinnerSchrader lockt mit Dividende

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde jedoch beibehalten. Danach will der Konzern einen Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro erreichen. Das EBITA soll bei 5 Mio. Euro liegen und für das Konzernergebnis werden 3 Mio. Euro angepeilt.

In der kommenden Woche findet die Hauptversammlung des Konzerns statt. Hier soll die Ausschüttung einer Dividende von 0,12 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Bei jetzigem Kurs entspräche dies einer Rendite von 2,7%. Für nicht wesentlich beteiligte Privatpersonen ist diese Dividende steuerfrei, da sie aus dem steuerlichen Einlagenkonto bedient werden soll.

 

Aktie reagiert mit Verlusten

Die Aktie konnte gewann seit Oktober letzten Jahres deutlich an Fahrt, nachdem es in den Monaten zuvor eher seitwärts ging. Der Höhepunkt wurde zum Jahresende mit einem Kurs von 4,79 Euro erreicht. Danach folgten wieder Abschläge, allerdings zu einem Zeitpunkt, als die Geschehnisse an der Börse in China den deutschen Aktienmarkt deutlich eintrübten.

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Auch heute musste die Aktie wieder Verluste von mehr als 2% verbuchen und nähert sich damit der Unterstützung bei 4,40 Euro. Würde diese durchbrochen werden, könnte es in Richtung 4,30 Euro weiter abwärts gehen.

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