Sivers: Q1-Bericht am 29. Mai nach 990%-Rally

Sivers Semiconductors steht vor einem Stresstest: Quartalszahlen am 29. Mai und eine Short-Position von Voleon Capital Management belasten die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Quartalszahlen am 29. Mai 2026
  • Nettoverlust von 23,67 Millionen SEK
  • Short-Position von Voleon Capital Management
  • Aktie fällt um 5,49 Prozent in Stockholm

Nach einer Kursrally von über 990 Prozent innerhalb eines Jahres steht Sivers Semiconductors vor einem Stresstest: Am 29. Mai legt das schwedische Halbleiter- und Photonik-Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor.

Verluste trotz Kursexplosion

Das vierte Quartal 2025 war kein Ausreißer nach oben. Der Umsatz lag bei 80,7 Millionen SEK, unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 23,67 Millionen SEK. Der freie Cashflow blieb tief im Minus. Anleger warten nun darauf, ob das Unternehmen seinen Verlustpfad im laufenden Jahr zumindest verengen kann.

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Die Marktkapitalisierung liegt trotz der Verluste bei rund 1,72 Milliarden USD — ein Bewertungsniveau, das offensichtlich auf Wachstumserwartungen basiert, nicht auf aktuellen Gewinnen.

Tachyon-Vertrag trifft auf Short-Seller

Auf der Habenseite steht ein neu gesicherter Entwicklungsvertrag mit Tachyon im Wert von 1,5 Millionen USD. Das ist zwar kein großer Umsatzbringer, signalisiert aber Fortschritte in der Projektpipeline.

Indes hat Voleon Capital Management eine Short-Position in der Aktie aufgebaut — ein Signal, dass zumindest institutionelle Marktteilnehmer die aktuelle Bewertung kritisch sehen. Am heutigen Handelstag in Stockholm gab die Aktie 5,49 Prozent auf 45,46 SEK nach. Die US-gelisteten Anteile unter dem Kürzel SIVEF zeigten dagegen eine gegenläufige Bewegung und notierten bei 5,81 USD.

Bewertung weit über Analystenzielen

Das Kursziel im Analysten-Konsens liegt bei 6,55 SEK — weit unterhalb des aktuellen Kursniveaus in Stockholm. Aktiespararna verwies zuletzt auf mögliche Gewinnmitnahmen angesichts des steilen Kursanstiegs. Das Konsensrating lautet zwar „Kaufen“, aber die Diskrepanz zwischen Kursziel und tatsächlichem Kurs ist erheblich und dürfte die Debatte über eine faire Bewertung weiter anheizen.

Neben dem Earnings Call am 29. Mai steht am 15. Juni die Hauptversammlung an, auf der auch Veränderungen im Aufsichtsrat zur Sprache kommen sollen. Management-Aussagen zur Industrialisierungsgeschwindigkeit der Technologie und zur Einbindung neuer Verträge in den Umsatz 2026 werden dann zeigen, ob die Rally fundamentale Substanz hat.

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