Sixt drückt aufs Gaspedal, kommt Bewegung in den Kurs?

Der Autovermieter Sixt untermauerte heute mit der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres seine starke Marktpräsenz. Das Unternehmen ist damit auf dem besten Weg, neue Rekorde in diesem Geschäftsjahr zu erreichen.

 

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Das Wachstum wurde gegenüber dem ersten Halbjahr dieses Jahres nochmals deutlich beschleunigt. Obwohl hohe Mehraufwendungen für strategische Expansionsmaßnahmen belasteten, erreichte das EBT fast schon den Wert des gesamten Vorjahres.

 

Eigenkapital knackt die Milliardenmarke

Der operative Konzernumsatz stieg um 17,9% auf 1,46 Mrd. Euro. Die Geschäfte im Ausland lagen erstmals mit 41% über der Marke von 40%. Bei den Vermietungserlösen ging es um 22,5% auf 1,04 Mrd. Euro nach oben. Auf Deutschland entfiel dabei ein Zuwachs von 11,6%. Die Leasingerlöse kletterten um 2,1% auf 316,9 Mio. Euro.

Der Gesamtumsatz stieg von zuvor 1,34 Mrd. Euro um 22% auf 1,63 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg um 17,3% auf 153,8 Mio. Euro. Das Eigenkapital von Sixt erreichte per Ende September 1,04 Mrd. Euro. Damit wurde erstmals in der Firmengeschichte die Marke von 1 Mrd. Euro geknackt. Die Eigenkapitalquote lag damit bei 27,8%.

 

Sixt mit starkem Quartal

Bezogen auf das dritte Quartal stieg der operative Konzernumsatz um 20% auf 569,4 Mio. Euro. Die Vermietungserlöse lagen bei 421,6 Mio. Euro und damit 24,9% über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Bei den Leasingerlösen lag Sixt mit 106,1 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals. Der Konzernumsatz stieg um 22,5% auf 631,5 Mio. Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern wurde um 24,1% auf 79 Mio. Euro gesteigert.

 

Höhere Erwartungen

Bereits Ende Oktober hatte der Vorstand von Sixt aufgrund des guten bisherigen Geschäftsverlaufes die Prognose für das EBT angehoben. Danach will man im gesamten Geschäftsjahr hier ein Konzern-EBT von mindestens 180 Mio. Euro erreichen. Der operative Konzernumsatz soll gegenüber dem Vorjahr deutlich höher ausfallen.

 

Aktie im Korrekturmodus

Die Aktie konnte von Anfang Juli bis Anfang November einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen. Insgesamt stiegen die Papiere von 34,10 Euro bis auf 51,43 Euro. Danach kam es zu einer Korrekturphase. Mit einem aktuellen Kurs von 48,44 Euro liegt die Aktie aber immer noch auf einem guten Niveau.

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In Erwartung der heutigen Zahlen kam es im gestrigen Tagesverlauf zu leichten Verlusten in Höhe von 1,49%. Eine Halten-Empfehlung stellt die Aktie für uns in jedem Fall dar. Große Sprünge erwarten wir jedoch hier vorerst nicht, der starke bisherige Geschäftsverlauf und auch die Anhebung der Prognose sind bereits im Kurs enthalten und dürften hier für keinen großen Schub sorgen.

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