Sixt steuert auf Rekordjahr zu

Der Autovermieter Sixt meldete am Donnerstag überragende Zahlen für das dritte Quartal 2016. Nun steuern die Münchener nach einem Rekordquartal auf ein neues Rekordjahr 2016 zu.

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Das EBT (Ergebnis vor Steuern) verbesserte sich um 11,9 % auf 172 Mio. Euro. Mit einem Zuwachs von 90,1 Mio. Euro in der Zeit vom Juli bis September erreichte Sixt den mit Abstand höchsten Quartalsgewinn vor Steuern in seiner Unternehmensgeschichte. Zu verdanken war das Ergebnis einer deutlichen Steigerung im Auslandsgeschäft, verbunden mit einer hohen Auslastung der Vermietflotte und geringeren Refinanzierungskosten. Die Vermietungserlöse im Ausland stiegen in den ersten neun Monaten um fast ein Viertel.

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 11,8 % auf 1,83 Mrd. Euro und ohne die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge erreichte man einen Wert von 1,61 Mrd. Euro als operativen Konzernumsatz. Doch Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt SE, mahnte, dass auch wieder schlechtere Zeiten kommen werden. Einer der Auslöser dafür könnte Donald Trump sein.

Angesichts der sehr positiven Geschäftsentwicklung hat Sixt, wie am 21. Oktober bekannt gegeben, die Erwartungen für das Gesamtjahr 2016 erhöht.
Das Familienunternehmen geht nunmehr davon aus, dass das Konzern-EBT im Gesamtjahr 2016 mindestens 200 Mio. Euro betragen wird und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 185,2 Mio. Euro liegt.

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