SK Hynix Aktie: 12,81 Prozent Absturz auf 2,23 Millionen Won

SK Hynix verliert nach Mega-Investition und Meta-Gerüchten über 12 Prozent. Analysten fürchten Überangebot bei KI-Chips.

Die Kernpunkte:
  • Aktie stürzt um fast 13 Prozent ab
  • 100 Billionen Won für neue Fabriken
  • Meta-Gerüchte lösen Branchenpanik aus
  • Jahresplus trotz Verlusten bei 230 Prozent

Ein historisches Investitionsprogramm trifft auf panische Anleger. SK Hynix steckt 100 Billionen Won in neue Fabriken. Die Börse quittiert das mit einem massiven Ausverkauf.

Die Aktie stürzte am Donnerstag um 12,81 Prozent ab. Der Kurs fiel auf 2.232.000 Won. Auf Wochensicht summiert sich der Verlust auf mehr als 23 Prozent. Der Grund für den Absturz liegt nicht im Unternehmen selbst. Vielmehr fürchtet der Markt ein plötzliches Überangebot bei KI-Chips.

Auslöser des Branchenbebens sind Berichte über Meta. Der Tech-Konzern will angeblich überschüssige KI-Rechenkapazitäten verkaufen. Die Folge: Investoren fürchten ein Ende des lukrativen KI-Booms. Der Abverkauf erfasste am Donnerstag den gesamten südkoreanischen Markt. Auch US-Konkurrenten rutschten tief ins Minus.

Milliarden für neue Fabriken

SK Hynix ignoriert die aktuelle Marktpanik. Das Management baut die Produktion aggressiv aus. Rund 80 Billionen Won fließen in die neue M17-Speicherfabrik in Cheongju. Der Bau beginnt im nächsten Jahr.

In der ersten Jahreshälfte 2029 soll die Anlage produzieren. Parallel dazu baut der Konzern ein modernes Verpackungswerk. Hierfür fließen weitere 20 Billionen Won. Dieses Werk geht voraussichtlich Ende 2027 ans Netz.

CEO Kwak Noh-jung verweist auf die knappe Versorgungslage. Er rechnet fest mit weiter steigender Nachfrage. Die Offensive des Unternehmens steht nicht für sich allein. Südkorea plant nationale Investitionen von über zwei Billionen Dollar. Die Regierung will die Chip-Kapazität in fünf Jahren verdoppeln.

Trotz des aktuellen Rückschlags bleibt die bisherige Jahresbilanz außergewöhnlich. Seit Januar steht bei der Aktie ein Plus von knapp 230 Prozent. Hält die fundamentale Nachfrage nach KI-Speichern an, dürfte die neue Kapazität ab 2027 den Marktanteil der Südkoreaner massiv stärken.

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