SK Hynix Aktie: BlackRock greift zu
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock stockt seine Anteile an SK Hynix auf fünf Prozent auf. Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller profitiert von der enormen KI-Nachfrage und einer starken Preismacht bei Hochleistungsspeichern.

- BlackRock erhöht Beteiligung auf fünf Prozent
- Starke Preismacht durch KI-Speicher HBM
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
- Neue Fabrik soll 2027 in Betrieb gehen
Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock setzt ein deutliches Ausrufezeichen im Halbleitermarkt. Mit einer Aufstockung der Beteiligung auf nun fünf Prozent am südkoreanischen Speicherchip-Spezialisten SK Hynix unterstreichen die US-Amerikaner ihr Vertrauen in den laufenden „Halbleiter-Mega-Zyklus“. Angetrieben durch den massiven Bedarf an Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI), positioniert sich das Unternehmen als unverzichtbarer Akteur in der globalen Lieferkette.
Preismacht durch KI-Speicher
Die enorme Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM), der für KI-Prozessoren von Marktführern wie NVIDIA essenziell ist, verleiht SK Hynix eine außergewöhnliche Preismacht. Branchenbeobachter rechnen bei der kommenden Generation HBM4 mit Preissteigerungen von 20 bis 30 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. Da Analysten davon ausgehen, dass die Knappheit bei Hochleistungsspeichern bis mindestens 2027 anhalten wird, befindet sich das Unternehmen in einer komfortablen Verhandlungsposition für zukünftige Lieferverträge.
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Expansion gegen den Chipmangel
Um diese Dominanz zu festigen, forciert SK Hynix den Ausbau seiner Produktionskapazitäten massiv. Im neuen Halbleiter-Cluster in Yongin bereitet das Unternehmen derzeit den Testbetrieb der ersten Fabrik vor, deren Fertigstellung für Mai des kommenden Jahres geplant ist. Wird die neue Kapazität ausreichen, um den Hunger der Tech-Giganten nach schnellen Speichern dauerhaft zu stillen? Durch die frühzeitige Installation von Anlagen in bereits fertiggestellten Reinräumen will das Management sicherstellen, dass die Produktion von HBM- und DDR5-Speichern so schnell wie möglich hochgefahren werden kann.
Die NVIDIA-Connection
Ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie bleibt die enge technologische Allianz mit NVIDIA. Zuletzt betonten beide Unternehmen die Bedeutung ihrer Partnerschaft für die nächste Chip-Generation „Rubin“, bei der SK Hynix als Hauptlieferant für HBM4-Speicher vorgesehen ist. Parallel dazu treibt das Unternehmen Innovationen wie die neue H³-Architektur voran. Diese kombiniert verschiedene Speichertypen, um die Rechenleistung pro Watt beim Training großer Sprachmodelle signifikant zu steigern.
An der Börse wird dieser strategische Vorsprung bereits honoriert: Mit einem Kursplus von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn markierte die Aktie am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 950.500 KRW.
Die Kombination aus dem Einstieg eines Schwergewichts wie BlackRock und der technologischen Marktführerschaft im KI-Sektor festigt das Fundament für die kommenden Jahre. Mit der geplanten Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte im Mai 2027 stellt SK Hynix die Weichen, um von der strukturellen Unterversorgung des Marktes bis zum Ende des Jahrzehnts zu profitieren.
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