SK Hynix Aktie: Rechenzentren-Regulierung droht!
Der Chipkonzern meldete für das dritte Quartal 2026 104,6 Billionen Won Umsatz und stoppte die Prüfung eines Solidigm-Börsengangs.

- 83,3 Billionen Won operativer Quartalsgewinn
- Rund 100 Billionen Won Rückflüsse in Aussicht gestellt
- Solidigm-Börsengangsprüfung wurde eingestellt
- Aktie verlor am Freitag zehn Prozent
SK Hynix stellte am 28. Oktober Aktionärsrückflüsse von rund 100 Billionen Won für das laufende Jahr in Aussicht. Am Freitag verlor die Aktie im Sog des weltweiten Technologie- und Chipausverkaufs 10%; Reuters verwies auf Befürchtungen einer stärkeren Regulierung von KI-Rechenzentren nach den US-Zwischenwahlen.
Rückflusspläne und eingestellte Börsengangprüfung
Zusammen mit den Rückflussplänen teilte SK Hynix mit, die Prüfung eines möglichen Börsengangs von Solidigm eingestellt zu haben. Die Mitteilung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse.
Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 104,6 Billionen Won. Der operative Gewinn erreichte nach Unternehmensangaben 83,3 Billionen Won.
Unter dem Strich wies SK Hynix einen Nettogewinn von 39,8 Billionen Won aus. Das Unternehmen erwartet zudem, dass die Speichernachfrage das Angebot bis 2030 übersteigen wird.
Vor rund zwei Wochen erklärte SK Hynix außerdem, dass langfristige Vereinbarungen mehr als 50% seiner Produktionskapazität für 2027–2028 abdecken.
Die jüngste Verkaufswelle erfasste unterdessen südkoreanische Chipaktien im Zuge eines breiteren Rückzugs aus US-Technologie- und Halbleiterwerten. Reuters brachte die Marktbewegung auch mit der Sorge vor einem langsameren Ausbau von Rechenzentren in Verbindung. Medienberichten zufolge belasteten daneben Befürchtungen über die Finanzierung von KI-Infrastruktur.
Austausch mit japanischen Zulieferern
Am 30. Oktober veranstaltete SK Hynix erstmals einen Partnertag in Japan. Nach Unternehmensangaben kamen dabei Führungskräfte von mehr als 20 lokalen Partnern zusammen.
SK Hynix stellte bei dem Treffen seine geschäftlichen und technologischen Entwicklungspläne vor. Mit den Partnern diskutierte das Unternehmen außerdem die Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Konkrete Werte für Beschaffungsverträge gab SK Hynix dabei nicht bekannt.
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