Sk Square Aktie: BNK hebt Ziel um 29 Prozent
Der Nasdaq-Erfolg von SK Hynix verkleinert den Bewertungsabschlag der Holding Sk Square und veranlasst Analysten zu deutlichen Kurszielerhöhungen.

- Größter US-Börsengang eines Auslandskonzerns
- Bewertungsabschlag der Holding sinkt deutlich
- Analysten heben Kursziel um fast 29 Prozent
- Vermögende Anleger kaufen vor dem Listing
Sk Square steht vor einer fundamentalen Neubewertung. Das erfolgreiche US-Debüt der Tochtergesellschaft SK Hynix verändert die Wahrnehmung der Holding an den Märkten grundlegend. Erste Analysten reagieren bereits mit deutlichen Kurszielanpassungen nach oben.
Nasdaq-Debüt sorgt für Rückenwind
SK Hynix hat den Sprung an die Technologiebörse Nasdaq geschafft. Mit einem Emissionsvolumen von rund 26,5 Milliarden US-Dollar markiert dies den bisher größten US-Börsengang eines ausländischen Konzerns. Die Anteile wurden zu 149 US-Dollar ausgegeben.
Dieser Preis entsprach einem Aufschlag zum koreanischen Schlusskurs. Marktbeobachter werten das internationale Listing als massiven Katalysator für die Muttergesellschaft Sk Square. Die Beteiligungsgesellschaft hält rund 20,5 Prozent an dem Speicherchip-Spezialisten.
Bewertungslücke schließt sich
Historisch notierte die Holding mit einem massiven Abschlag zum eigentlichen Wert ihrer Beteiligungen. Dieser Abschlag verringerte sich derweil spürbar. Lag er nach der Abspaltung Ende 2021 noch bei 66 Prozent, sank dieser Wert zuletzt auf etwa 34 Prozent.
Parallel dazu passten Experten von BNK Investment Securities ihre Prognosen an. Sie hoben das Kursziel für Sk Square um fast 29 Prozent an. Das neue Ziel liegt nun bei 1,8 Millionen KRW.
Besonders vermögende Anleger traten zuletzt verstärkt als Käufer auf. Handelsdaten von Mirae Asset Securities zeigen eine strategische Akkumulation durch renditestarke Investoren. Diese Positionierung erfolgte unmittelbar vor dem Nasdaq-Debüt der Tochter.
Höhere Dividenden in Sicht
Die finanzielle Spielraum der Holding verbessert sich durch die Erträge der Tochtergesellschaft. SK Hynix plant eine jährliche Basisdividende von 1.500 KRW je Aktie. Hinzu kommt das Vorhaben, die Hälfte des freien Cashflows für zusätzliche Ausschüttungen zu verwenden.
Diese Zuflüsse stärken die Kapazität von Sk Square für eigene Aktienrückkäufe. Das Management kann so den Wert für die eigenen Aktionäre direkt steigern. Die enge Korrelation zwischen der Muttergesellschaft und der Chip-Tochter bleibt dabei der zentrale Kurstreiber.
Die Aktie schloss zuletzt bei 1.327.000 KRW. Trotz eines wöchentlichen Rücksetzers von rund 10 Prozent verbleibt auf Monatssicht ein sattes Plus von 20,71 Prozent. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 48,3 derzeit eine neutrale Marktlage.
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