Skanska Aktie: Bürokomplex in Budapest verkauft
Der Verkauf der vollvermieteten Büroprojektphase wird 2026 verbucht; die Eigentumsübertragung ist nach Fertigstellung für 2027 vorgesehen.

- Kaufpreis beträgt 98 Millionen Euro
- Rund 22.000 Quadratmeter vollständig vermietet
- Zehnjahresvertrag mit globalem Unternehmen
- Eigentumsübergang für 2027 vorgesehen
Skanska trennt sich von der zweiten Bauphase des Bürokomplexes H2Offices in Budapest. Käufer ist der ERSTE Open-Ended Real Estate Investment Fund, vertreten durch ERSTE Alapkezelő Zrt. Der Verkaufspreis liegt bei 98 Millionen Euro, umgerechnet etwa 1,1 Milliarden schwedische Kronen.
Das Geschäft wird von der Sparte Skanska Commercial Development Europe im dritten Quartal 2026 verbucht. Die eigentliche Eigentumsübertragung folgt erst später — geplant ist das vierte Quartal 2027, sobald das Gebäude fertiggestellt ist.
Vollvermietet an einen Großmieter
Die zweite Phase des Projekts umfasst rund 22.000 Quadratmeter vermietbare Fläche. Bemerkenswert: Die gesamte Fläche ist bereits an ein global tätiges Unternehmen vergeben, mit einem Zehnjahresvertrag. Fertigstellung des im Bau befindlichen Gebäudes ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
H2Offices liegt im Váci-Bürokorridor, einer der gefragtesten Geschäftslagen Budapests, und besteht insgesamt aus drei Gebäuden. Skanska setzt beim Neubau auf Wärmepumpen mit Vierjahreszeiten-Betrieb, Photovoltaik auf dem Dach und einen niedrigen Primärenergiebedarf. Für die zweite Phase strebt der Konzern Zertifizierungen nach LEED Platin, WELL Platin und Access4You Gold an.
Ist das gesamte Projekt fertig, wird H2Offices auf etwa 67.000 Quadratmeter moderne Bürofläche kommen. Der Verkauf reiht sich damit in Skanskas Strategie ein, europäische Gewerbeimmobilien nach Fertigstellung oder in der Bauphase an institutionelle Investoren weiterzureichen und Kapital für neue Projekte freizusetzen.
Die Transaktion in Budapest ist überschaubar im Vergleich zu den großvolumigen Rechenzentrumsaufträgen, die Skanska zuletzt in den USA gemeldet hat. Sie zeigt aber, dass der Konzern sein europäisches Gewerbeimmobiliengeschäft parallel weiterentwickelt — mit Fokus auf Vollvermietung vor Fertigstellung und nachhaltigen Baustandards als Verkaufsargument gegenüber institutionellen Käufern.
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