SLB Aktie: Überzeugendes Wachstum!

UBS sieht SLB als führenden Wert im Ölfeldservice, angetrieben durch die KI-Kooperation mit NVIDIA und neue Digital-Einheit, trotz kurzfristiger geopolitischer Belastungen im Nahen Osten.

Die Kernpunkte:
  • UBS ernennt SLB zum Top-Pick im Sektor
  • Strategische KI-Partnerschaft mit NVIDIA vertieft
  • Großauftrag für Tiefseebohrungen in China gesichert
  • Geopolitische Herausforderungen im Nahen Osten belasten

UBS hat SLB als Top-Pick im Bereich Oilfield Services ausgerufen — und die Begründung ist vielschichtiger als ein simpler Kursmomentum-Call. Drei konkrete Wachstreiber stehen im Mittelpunkt: die Digitalstrategie, KI-Infrastruktur und eine Rückkehr der Aktivität in Saudi-Arabien.

NVIDIA als Wachstumsmotor

Kern der Investmentthese ist SLBs ausgeweitete Kooperation mit NVIDIA. Das Unternehmen übernimmt dabei die Rolle des modularen Designpartners für NVIDIA DSX AI-Fabriken — ein Ansatz, der durch Vorfertigung außerhalb des Rechenzentrums sowohl Kosten als auch Vorlaufzeiten senken soll. Parallel dazu entwickeln beide Unternehmen eine sogenannte „AI Factory for Energy“, eine Referenzumgebung für domänenspezifische KI-Modelle auf SLBs eigenen digitalen Plattformen.

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Die Partnerschaft reicht bis ins Jahr 2008 zurück, als NVIDIA-Technologie erstmals für seismische Bildgebungssoftware genutzt wurde. Seither hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbreitert — 2025 wurden bereits Pläne für generative KI-Lösungen auf Basis der Delfi- und Lumi-Plattformen bekannt gegeben.

Vertrag mit China, Druck aus dem Nahen Osten

Auf der operativen Seite liefert das OneSubsea-Gemeinschaftsunternehmen einen konkreten Erfolg: Ein Großauftrag der China National Offshore Oil Corporation für 20 Tiefseebohrlöcher im Kaiping-18-1-Feld im Südchinesischen Meer wurde gesichert. Solche Verträge stützen die Umsatzbasis — gerade weil anderswo Gegenwind herrscht.

Denn im Nahen Osten laufen die Dinge derzeit weniger rund. SLB hat Reisen in mehrere Länder der Region ausgesetzt und Aktivitäten zurückgefahren. BMO Capital schätzt den Ergebniseinfluss im ersten Quartal 2026 auf 0,06 bis 0,09 Dollar je Aktie. Bernstein SocGen wiederum erhöhte das Kursziel auf 56,10 Dollar, erwartet aber ebenfalls einen Umsatzrückstand im laufenden Quartal.

Kann SLBs Digitalgeschäft die operativen Bremsspuren aus dem Nahen Osten ausgleichen? UBS glaubt daran — und sieht in der neuen Digital-Einheit das entscheidende Argument für eine Neubewertung der Aktie. Die neue KI-Einheit soll strukturell höhere Margen ermöglichen als das klassische Dienstleistungsgeschäft, was langfristig den Bewertungsaufschlag rechtfertigen könnte. Kurzfristig aber bleibt die Geopolitik eine echte Belastungsprobe.

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