Smartbroker: 100.000 Neukunden ab 2026
Smartbroker plant trotz EU-PFOF-Verbot ab Juli 2026 ein Neukundenziel von 100.000 pro Jahr und setzt auf Kostensenkungen.

- Aktie legt über sieben Prozent zu
- EU-Verbot bedroht bisherige Einnahmen
- Kostensenkungen sollen Verluste ausgleichen
- Vorstand plant 100.000 Neukunden jährlich
Smartbroker trotzt dem schwierigen Marktumfeld. Die Aktie legt am Dienstag um gut sieben Prozent auf 12,80 Euro zu. Investoren reagieren positiv auf strategische Anpassungen und ein klares Bekenntnis des Vorstands.
Neue Strategie für 2026
Ab Juli 2026 verbietet die EU Rückvergütungen aus dem Payment for Order Flow (PFOF). Smartbroker verliert dadurch wichtige Einnahmen. Das Unternehmen will dieses Loch durch eine schlankere Kostenstruktur stopfen.
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Parallel dazu investiert der Broker massiv in Marketing und Technik. Ab 2026 sollen jährlich mehr als 100.000 Neukunden zur Plattform finden. Das Ziel: Den Umsatzrückgang durch Einsparungen nahezu vollständig auszugleichen.
Die Produktpalette wächst stetig. Neue Funktionen wie Stop-Loss-Orders und automatische Reinvestitionen sollen aktive Trader binden. Hinzu kommen Junior-Depots und eine verbesserte Desktop-Version. Der Konzern baut dafür seine IT- und KI-Teams gezielt aus.
Insiderkauf stützt den Kurs
Das Geschäftsjahr 2025 schloss Smartbroker mit einem Umsatz von 69 Millionen Euro ab. Das operative Ergebnis lag bei einer schwarzen Null. Für 2026 rechnet der Vorstand mit Erlösen von bis zu 72 Millionen Euro.
Ein Aktienkauf durch ein vorstandsnahes Unternehmen stützt derweil das Vertrauen. Die Transaktion erfolgte Ende März bei einem Kurs von 12,26 Euro. Marktbeobachter werten dies als Signal für die langfristige Profitabilität und die laufende Transformation.
Trotz des heutigen Kurssprungs notiert die Aktie seit Jahresbeginn noch rund zwölf Prozent im Minus. Anleger messen den Erfolg nun an der Zielmarke von 100.000 Neukunden pro Jahr.
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